Auto reparieren - rechtliche Seite

  • Hallo Leute,


    wie ist das eigentlich, wenn man z.B. so einen alten Polo (o.ä.) hinterm Haus stehen hat und den nach und nach repariert, also über einen langen Zeitraum, mehrere Monate.
    Ist das eigentlich rechtlich korrekt?

  • Morgen ,
    also bei uns am Ort hat Jemand eine Auto Werkstatt und hat mehrere alte Kisten auf der Wiese stehen (zum Teil zerlegt ).
    Das Gelände ist direkt an der Hauptstraße und alles ist gut einsehbar .


    Da hab ich noch nichts gehört ,das er Probleme deshalb hat (geht min. schon 10 Jahre so ).
    Kommt wahrscheinlich auch auf die Nachbarn usw. an .


    Hoffe echt das macht nichts , den bei mir im Garten stehen gerade auch ein paar Blechteile vom Polo rum .


    Gruß !

  • Ich hab bei mir im Garten auch schon 2 Polos komplett zerlegt, auf die Seite gelegt und den Unterboben restauriert. Ich hab die Nachbarn stundenlang mit meiner Flex mit Zopfbürste genervt, aber die kennen mich schon mittlerweile und wissen dass ich einen Vogel hab :D :D

    Bei den Polos ist es so wie in der Schule damals, jeder will einen Einser oder Zweier haben :D

  • Zitat

    Kommt wahrscheinlich auch auf die Nachbarn usw. an .


    Naja, das sowieso...
    Hatte mal von jemanden gehört, daß der hinterm Haus ein Auto als Ersatzteillager benutzt hat, also im Prinzip ein Schlachtauto, wo Teile ausgebaut wurden, er bekam dann irgendwann so eine amtliche Aufforderung das zu entfernen.
    Bei mir gibt es das nicht, allerdings zerlege ich um zu entrosten, nicht um zu ausschlachten, aber das sieht man ja keinen Unterschied.

    Alle Angaben ohne Gewehr :rolleyes: peng peng!

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  • Hallo,


    zur Lagerung von vermeintlichem "illegalem Abfall" in Form eines Restaurationsobjektes auf dem eigenen Grundstück gab es glaub vor einigen Jahren mal nen Artikel in der Oldtimer-Markt.


    Hier mal was Interessantes aus dem Netz dazu:


    Oldtimer - als - Abfall



    Zitat

    Original von RRP


    Eventuell mal bei euch aufm Amt nachfragen...


    Kann man sicher machen, aber würde mir persönlich jetzt nicht als Lösung einfallen,
    denn man könnte ja schlafende Hunde wecken. :oops:


    Grüße Jens

  • Also wenn man sich an die im Artikel beschriebenen Empfehlungen hält, sollte wenig schiefgehen.


    Als jemand der selbst beim (Bau)Amt arbeitet würde ich mich zunächst selbst anderweitig informieren bevor man jemanden mit der Nase draufstößt.


    Wichtig sind auch Themen wie Lärm bei den Arbeiten.
    Ich musste selbst die Erfahrung machen dass in einem Kurort besondere Richtlinien zu Läfm gelten, wurde dann Angezeigt wegen Flex und Schweißarbeiten im carport.


    Es gibt rein rechtlich „Gewerbegebiete“, „Mischgebiete“ und „Reine Wohngebiete“ (Kurort wieder ein Sonderfall)


    Also bei arbeiten die Lärm machen besser aufpassen. Und auf ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn achten.

    Wir können (fast) alles, auch Hochdeutsch! (aber nur wenns unbedingt sein muss)

  • Hallo Leute


    Vielen Dank für eure Tipps,
    hab mir auch die Seite mal reingezogen.


    Es ist nunmal leider so, daß die einen sich gerne an die gute, alte Zeit erinnern und andere sind notorische Quertreiber und fahren eine dicke Protzkiste und meinen überall müsste alles modern und schickimicki sein.

    Alle Angaben ohne Gewehr :rolleyes: peng peng!

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  • Selbst hinter den eigenen 4 Wänden ist nicht alles erlaubt. Stichwort garagenverordnung der Bundesländer. Darin steht sinngemäß, dass eine Garage vor allem dazu dient, Fahrzeuge unterzustellen. Nutzung stattdessen als Lagerraum bei Umzug und Renovierung oder für Teile ist nicht vorgesehen

  • Was auch seine Berechtigung hat. Für eine Garage braucht man eine Baugenehmigung, die Erteilung derer richtet sich allgemein nach den Umständen und der Parkplatzsituation vor Ort.
    Auf dem Land ist das jetzt nicht so dramatisch, da ist genug Platz für Garagen (es gibt also keine nachvollziehbaren Gründe, eine Genehmigung zu verweigern) sowie genug Platz unter der Laterne. Sofern es Laternen gibt.
    In städtischen Lagen kann die Parkplatzsituation sehr angespannt sein - z.B. in den gerne genommenen verkehrsberuhigten Zonen, die in den ~1980er Jahren gebaut wurden. Dort findet man zuweilen mehr Pflanzkübel als ausgewiesene Parkflächen, was damals gereicht hat als <Klischee> allenfalls der Familienvater ein Auto hatte, um zur Arbeit zu fahren </Klischee>. Heute haben mehrere Familienmitglieder Autos und brauchen Platz, die Spielstraßen sind abends also rappelvoll. Und im Zeitalter des Konsums türmen sich dann zusätzlich in den Garagen die längst ersetzten Möbelstücke und die Fahrräder aus der pre-E-Ära auf; mal abgesehen davon, dass für ein aktuelles Fahrzeug in einer Normgarage sowieso kaum noch Platz wäre.
    Da eine Ungleichbehandlung von Garageneigentümern nicht möglich sein darf, ist die Unterbringung von anderen Dingen außer KFZ eine Ordnungswidrigkeit, die aber in der Regel nicht geahndet wird.

  • Warum sollte es nicht korrekt sein? Wenn es dein Traum ist einen Polo selbst zu reparieren, lass es dein eigenes Projekt sein, nur musst du auf die Korrosion aufpassen.


    Dazu könnte ich dir auch weiterhelfen, wo du günstig gute Teile bekommen kannst. Durch die Hilfe von https://www.parts4.de/categori…emen/parts/zahnriemen-152 kannst du verschiedene Autoteile zu Top Preisen bekommen, dort habe ich letztens ein Zahnriemen bekommen und mit den Preisen bin ich vollkommen zufrieden. Mehr Infos bekommst du auch auf ihrer Homepage und hoffe auch, dass ich dir eine Hilfe bei der Suche nach den richtigen Teilen war.


    LG