Moin, ich würde die Schrauben leicht ölig eindrehen.
Um die Sacklöscher sauber zu bekommen hatte ich die mit Bremsenreiniger geflutet und dann mit einem dünnen Schlauch ausgesaugt.
Gruß, Sebastian
Moin, ich würde die Schrauben leicht ölig eindrehen.
Um die Sacklöscher sauber zu bekommen hatte ich die mit Bremsenreiniger geflutet und dann mit einem dünnen Schlauch ausgesaugt.
Gruß, Sebastian
Jo, genauso hab ich es gemacht. Hatte einen optimal passenden Schlauch auf den Sauger gegaffat und die sehen jetzt anständig aus. So langsam kann alles wieder zusammen.
Die Vergaserburg ist wieder weitgehend zusammengesetzt, neue Schläuche und Dichtungen sind drin, jetzt ist die Frage, wieviel Schliff die Nockenwelle verträgt... so sieht sie aus:
Die Macke scheint nicht zu stören, aber die Riefe ist ziemlich blank, ich denke mal die sollte man runterschleifen. Die Frage ist nur ob das danach noch halbwegs dicht ist... Denke aber mal dass der Dichtring da genügend ausgleichen wird?
Sorgenkind zwei ist eine abgerissene Schraube für die Spannvorrichtung der Lima. Einer der Vorbesitzer hatte sie deswegen offenbar gespannt, indem er einfach den Haltebolzen angeknallt hat bis zum gehtnichtmehr.
Da muss ich mir mal Gedanken machen wie ich die da rauskriege... Platz ist vielleicht ne Handbreit, daher fällt Anbohren und Linksausdrehen wohl weg. Ne andere Schraube draufschweißen, da fehlt mir gerade noch der Mut zu... meine Schweißkünste sind ausgesprochen rudimentär. Evtl bekomme ich mit dem Dremel eine Kerbe geschnitten und sie dann irgendwie mit einem improvisierten Schraubwerkzeug da raus. Falls hier jemand nen heißen Tipp hat, gerne her damit!
Nockenwelle: SKF Speedi Sleeve und Ruhe ist!
Zur abgerissenen Schraube:
Da die noch ein Stück raussteht, würde ich auf jeden Fall eine Mutter aufschweißen.
Wenn du dir das nicht zutraust, vielleicht kann dir irgendein Freund, der gut schweißen kann, dabei helfen.
Ich sehe die Chancen als extrem gut an, dass die Schraube ohne weitere Schäden rausgeht....
Schrat
Ich glaube ich hatte beim Polo noch nie ZK-Schrauben, die nach dem auspacken nicht irgendwelche Pappe-/Schmutzanhaftungen hatten oder bei denen das Öl/MoS2 längst nicht mehr da war, wo es eigentlich sein sollte, wodurch ich die Schrauben dann ohnehin erstmal sauber machen musste, damit auch mein innerer Schweinehund befriedigt war. Da blieb dann das lesen der Herstellerangaben nicht aus.
Bei der NW kann ich mich nur Digijet anschliessen. SKF Speedy Sleeve und gut ist - musste ich vor vielen Jahren auch schon machen und bisher gibt es keine Beanstandungen.
Die Alternative wäre gewesen, den WDR weniger tief einzubauen bzw. einen WDR zu suchen, dessen Dichtlippe an anderer Stelle sitzt oder eine Doppellippe hat. Das scheidet bei dir allerdings aus. Natürlich könnte man auch aufschweissen und schleifen lassen (mussten wir bei meinem früheren Arbeitgeber auch hin und wieder tun), dürfte sich aber beim Polo nicht wirklich lohnen. Ich hätte die Welle früher (als es noch keine Speedy Sleves gab) vermutlich auch runtergeschliffen, härten/nitrieren lassen und einen anderen WDR verbaut - aber auch nur, weil ich damals die Möglichkeiten hatte.
Zur Schraube:
Ich würde erst mal versuchen mit einem spitzen Körner, das Restgewinde rauszubekommen. Sollte das scheitern, würde ich auch zu Mutter & Schweißgerät greifen. Für eine bessere Zugänglichkeit ggf. den Motor etwas ablassen.
Moin, die Nocke ist doch am Ende sicher nicht gehärtet. Der Wedi, der dort läuft ist doch weich genug.
Wenn du eine Möglichkeit hat die Welle auf einer Drehbank zu spannen kannst du die Kante rausschleifen, sonst würde ich auch zum Wellenschutzring tendieren, falls es einen im passenden Maß gibt.
Für meine Getriebeflansche habe ich keinen passenden gefunden & dann die Flansch um vielleicht 5/100 nachgeschliffen.
Das ging recht fix 180er Papier trocken (geht auch geölt) & dann 320, 600 und 1200 mit Öl.
Gruß,
Sebastian
Wenn du eine Möglichkeit hat die Welle auf einer Drehbank zu spannen kannst du die Kante rausschleifen, sonst würde ich auch zum Wellenschutzring tendieren, falls es einen im passenden Maß gibt.
Speedi Sleeve gibt es passend für die Nocke.
Und bevor ich da lang das Ding ausbaue, auf der Drehmaschine rum juckel, die Überdeckung / Vorspannung der Dichtlippe reduziere und das wieder irgendwann undicht wird, mach ich den Speedi Sleeve drauf und habe ein für allemal Ruhe.
Ich mache den inzwischen vorbeugend auf jede Nocke, die ich in der Hand halte und einbaue.
Einmal richtig und nie mehr Ärger....
Das mit dem Speedi kannte ich gar nicht, habs aber für sehr aussichtsreich befunden und gleich gestern noch ausgemessen und bestellt. Sehr geiler Hinweis!
Mit der Schraube das hab ich erstmal etwas hintenan gestellt, werde aber berichten.
Den neuen Dichtring für die Nockenwelle würde ich (wenn der Speedi da ist) vom Gefühl her mal saftig von allen Seiten mit LM 47 (Langzeitfett mit MoS2) einlegen. Macht ihr das auch auf die Aussenfläche drauf, so dass sich der Dichtring mit der Welle mitdrehen könnte wenn er es wollte? Oder ist es besser wenn er möglichst stationär bleibt? In meiner Logik ist das Jacke wie Hose - aber ich hab halt manchmal auch ein Brett vorm Kopf ![]()
Nö, außen soll der Wedi möglichst fest sitzen & sich nicht mitdrehen.
Innen macht es Sinn den dünn zu schmieren oder mit Öl zu benetzten, aber eigentlich nur, damit beim Einbau die Lippe nicht beschädigt wird.
Gruß,
Sebastian
So, der Speedi Sleeve ist angekommen! Da ich null Erfahrung mit den Dingern hab: entfernt ihr den Flansch nach dem Aufsetzen oder kann man ihn auch dranlassen? Ich fühle mich ehrlich gesagt wohler wenn er dran bleibt - natürlich reibungsfrei - weil ich mir kaum vorstellen kann dass der sich so gratfrei entfernen lässt, dass der Dichtring später keinen Schaden nimmt.
Moin....
bei der Nockenwelle hab ich den bislang immer dran gelassen.
Bei anderen Anwendungen habe ich den aber auch schon abgeschält. Geht super.
Bei der Nockenwelle reicht der mitgelieferte "Topf" zum auftreiben nicht, ist nicht tief genug.
Hab dann einfach eine passende Langnuss genommen....
Digijet
Ich hab den Bund auch immer dran gelassen - meine Überlegung war, dass ich dann in ferner Zukunft versuchen kann - wenn auch er eingelaufen ist - ihn weiter reinzuklopfen...
Ich hab den Bund auch immer dran gelassen - meine Überlegung war, dass ich dann in ferner Zukunft versuchen kann - wenn auch er eingelaufen ist - ihn weiter reinzuklopfen...
Der Speedi Sleeve läuft nicht ein, dass ist ein ziemlich harter Edelstahl... Her zerfetzt es den Wedi...
Kleines Update, die abgerissene Schraube ist draußen. War ne ziemliche Aktion... ich glaube am Ende ist sie vor allem durch die ganze Schimpferei freiwillig rausgekommen ![]()
Mutter aufschweißen hat nicht geklappt, nach 3 Versuchen war die Batterie für die Helmverdunklung alle und ich war mal kurz geblitzdingst. Dann hab ich mir ein Mini-Bohrfutter mit möglichst geringer Bauhöhe gedengelt:
Mit einem Winkeltrieb auf dem Ding rumgebohrt wie ein Geisteskranker - die Schraube blieb so gut wie unversehrt. Hab übrigens nicht nur diesen gekappten und schlecht geschärften Billigbohrer verwendet sondern auch andere, darunter Cobalt und einen Mini-Fräser. Nüscht. Gebohrt geflucht, gebohrt geflucht, etc, bis ich dachte es geht einfach nicht.
Genau da fiel mir dann auf dass die Nase doch irgendwie vorher anders stand... und siehe da, am Ende konnte ich das Teil tatsächlich mit der Fingerspitze rausdrehen! Die ganze Rödelei, Hitze und WD40 haben das Mistding anscheinend so gelockert, dass es irgendwann von selbst raus wollte.
Jippieyeyäh! ![]()
So, dann werde ich jetzt mal meinen ersten Radialwellendichtring wechseln ![]()
Die Suchfunktion hat mir zur Nockenwelle nur Beiträge ausgespuckt, wo die Leute sowieso wissen was sie tun, daher hab ich versucht im Netz noch was rauszufinden.
Also, die hohle Seite dichtet, die "geschlossene" Seite mit der Schrift muss daher aussen sein. Am besten ists wenn man ihn komplett trocken draufbekommt und nur so wenig wie möglich schmiert wenn er anders nicht auf die Welle zu bekommen ist, so viel weiß ich jetzt.
Weil mir die meisten Internetbeiträge angst gemacht haben dass der beim kleinsten Fehler gleich schrottreif ist hab ich mir mal Gedanken gemacht wie ich den unfallfrei draufbekomme.
War heute mal im Teileladen, die haben da nix was hilft.
Da er ja hinten auch über das Speedi Sleeve muss hab ich mir gedacht dass ich mir aus einem Plastikbecher was rausschneide, das mir hilft den Ring auf die Welle zu bekommen, erst wie ein Trichter, der sich beim Draufbübbeln dann zum Zylinder transformiert. Dann würde ich den WDR auf dem Plastik wie auf einem Schlitten bis zum Speedi schieben, bzw. mit einem passenden Stück Rohr klopfen und total einfach draufgleiten lassen. Soweit die Theorie - reibungsloser Ablauf? Ähem, mal sehen. Nachteil der Methode ist schonmal dass ich zwangsläufig an einer Stelle einen Spalt im Plastik habe, was vermutlich nicht so geil ist.
Vielleicht funktionierts auch mit einem Kondom aus einem Gefrierbeutel... wie macht ihr das denn so wenn ihr grad kein Spezialwerkzeug zur Hand habt?
Moin...
wenn es kein moderner PTFE Wedi ist, mach ich da kein Theater. Etwas Fett auf die innere Lippe, drauf schieben und gut.
Am besten bei ausgebauter Welle, dann die Welle in den Kopf einlegen, Position des Wedi korrigieren und die Lager festziehen....
Kritisch sind da nur die modernen PTFE Ringe, die auch trocken eingesetzt werden MÜSSEN!
Digijet
Der war beim Dichtungs"voll"satz von Febi dabei. Wenn er aus PTFE wäre müsste er ja vollständig starr sein, und das ist er nur teilweise, die Lippe ist eher Gummi (wenn auch ziemlich steif). OK, hab ich mir irgendwie auch gedacht, weil auch in Videos einfach nur angeleckt wird und drauf.
Konnte heute etwas weitermachen und wollte endlich mal zum Schluss kommen. Hab das Nockenwellenrad richtig schön sauber gemacht, wollte es festziehen und merkte schon bei vielleicht der halben Kraft, dass es nicht mehr schwerer wird. Naja, dachte ich, ist ja anscheinend ne Dehnschraube, sonst müsste sie ja nicht ersetzt werden, kommt dann wohl noch... tja und ab ist sie. Zum Glück konnte ich sie noch leicht rausbekommen.
Zuviel Vitamin B war es auf jeden Fall nicht, das war nicht mal in der Nähe von 80 Nm und mein Schlüssel ist ziemlich genau.
Die Schraube war von Topran, nach Teilenummer bestellt.
Welchen alternativen Firmen kann man da vertrauen? Ich glaub bei classic parts gabs die nicht mehr, sonst hätte ich sicher ne originale bestellt.
Hab nen winzigen Tropfen Ballistol draufgemacht weil die mir irgendwie zu trocken aussah, aber daran wirds wohl kaum gelegen haben.
Hab gerade auf ebay eine originale gefunden. Ich blicke zwar bei den Teilenummern mittlerweile nicht mehr durch (3 Quellen versucht mein Fahrzeug so exakt wie möglich zu filtern, trotzdem haufenweise unterschiedliche Nummern) - reicht ja wenn die Gewindemaße M10 x1,25 x30 stimmen, 10.9 werden die wohl auch alle haben, also sind es ja am Ende dann dieselben Schrauben.
Hi,
das ist keine Dehnschraube, die kann man wieder verwenden. Hab ich schon mehrfach getan...
Teile-Nr. ist N90256202
Gruß
Carsten
Danke dir! Ich frage mich gerade auch, wo ich die Info her hab, man müsse die jedes mal ersetzen...
Bei 80 Nm ist ein Tropfen Öl oder Kupferpaste auf dem Gewinde bestimmt auch kein Ding, oder? Denke mal da lockert sich schon nichts... Falls ich sie irgendwann nochmal rausbekommen muss.