Beiträge von SEMA-Motorsport

    Differentielles GPS (DGPS) ist sehr genau, aber sehr, sehr teuer und wird daher hauptsächlich in der Vermessungstechnik oder beim Millitär verwendet. Die Aktualisierungsrate hat nichts mit der absoluten Standortgenauigkeit zu tun, sondern verringert nur die Zeit in der neue Standortinformation bezogen werden können. Es ist also nur genauer bei Bewegungen, der absolute Fehler bezogen auf die Standortgenauigkeit bleibt aber erhalten.


    6-7 Meter sind normal bei guten Geräten. Für die Datenaufzeichnung ist ein schnelles GPS von Vorteil, weil man bei z.B. Tempo 100 in einer Sekunde knapp 30 Meter zurücklegt, das wäre dann bei 1 Hz GPS ein Messpunkt.


    MFG
    Sebastian

    Kann ich auch nur von abraten, nimm lieber neue Serienlager. Die PU-Lager nehmen einem gerade bei der Stabiachse die Gutmütigkeit aus der Hinterachse. Von PU-Lagern bin ich eh nicht mehr überzeugt, auch an der Vorderachse. Wenn dann Teflon, hartes Gummi oder Uniball.


    Gruß
    Sebastian

    Zitat

    Moin, also ich hab ein uraltes Dalex MIG/MAG Industriegerät und bereue den Kauf keine Sekunde... Digijet


    Das wird auch für 95% aller Aufgaben die so im Haushalt und im normalen Werkstattalltag anfallen ausreichen. Ich bin da etwas vorbelastet, weil ich am Anfang meiner beruflichen Laufbahn Rohrleitungen (bis 400 bar Betriebsdruck mit Röntgenprüfung) und Maschinenbauteile für U-Boote geschweißt habe und da entwickelt man gewisse Ansprüche an Schweißnähte ;)


    Gruß
    Sebastian

    Ich persönlich würde mir ein WIG-Gerät kaufen, weil man mit einer Gassorte (100% Argon) alles schweißen kann und im Gegensatz zu einem MIG/MAG-Gerät nicht für jeden Werkstoff eine ganze Rolle Schweidraht braucht, das Gerät wirklich sehr unanfällig ist, sich dami auch Elektroden schweißen lassen (Geht mit manchen MIG/MAG-Geräten auch) und man den Schweißvorgang optimal kontrollieren kann. Darüberhinaus sind WIG-Geräte sehr leicht (bei kleinen Invertern für den Heimgebrauch) und können damit gut transportiert werden Aber es setzt einiges an Können und Geschick vorraus. Wichtig bei einem WIG-Gerät wären mir eine HF-Zündung oder Lift-Arc zum starten des Schweißvorganges und am liebesten die Möglichkeit zu pulsen. Für WIG ist ein automatischer Schweißspiegel sehr zu empfehlen.


    Wer hauptsächlich an Autos rumbrutzelt und ncht wirklich gute Schweißkenntnisse hat, sollte aber trotzdem lieber MIG/MAG verwenden.


    Gruß
    Sebastian


    WIG-Löten geht übrigens auch:

    Ich habe beides (MIG/MAG und WIG)


    Es hat alles so seine Vor- und Nachteile:


    MIG/MAG
    + leichterer Umgang (gerade für Anfänger)
    + gut zum Punktschweißen geeignet
    + schweißt Stahlblech, Edelstahl und Alu
    - anfällige Technik (Vorschub, Schlauchpaket)


    WIG
    + für filigrane Teile sehr gut geeignet
    + sehr hohe Schweißnahtqualität
    + unanfällige Technik
    - schwer zu erlernen
    - Aluschweißen nur mit teurer Wechselspannungsquelle
    - man benötigt immer beide Hände


    Gruß
    Sebastian

    Bin im Polo eine sehr gut eingestellte Gleitsteinsperre gefahren, die Wirkung war sensationell, die Wartungsintervalle sind aber wirklich mies.


    Von der Sache her finde ich eine Torsensperre am interessantesten (Wartung, Haltbarkeit). Aber genau der Eigentümer des Fahrzeuges mit der Gleitsteinsperre berichtete mir, dass er vor vielen Jahren auch mal eine Torsensperre ausprobiert hatte. Das Problem im Slalom war, dass die Kurve fast schon zu Ende war, bis die Sperre mal anfing zu arbeiten. Es war auch eine Quaife die er ausprobiert hatte. Wenn sich da inzwischen nichts getan hat, wäre eine solche Sperre zumindest für den Slalomsport mit seinen schnellen Richtungswechseln nutzlos.
    Das die Sperre bei in der Luft stehenden Rädern nicht arbeitet, wäre bei meinem Fahrwerk kein wirkliches Problem, weil es das so gut wie nie tut, was auch daran liegt das ich Sportreifen und keine Slicks fahre.


    Aber gerade was das Ansprechverhalten anbetrifft, wäre ich über Erfahrungswerte dankbar, am besten von Slalomfahrern.


    Gruß
    Sebastian

    Das leidige Auspuffthema beim 86c. Da ich im Rennbetrieb auch schon mal meine Runde nicht beenden durfte weil der Auspuff auf dem Boden schliff, habe ich mir eine etwas stabilere Lösung einfallen lassen.
    Dabei habe ich diese Schwabbellaschen entfernt und Platten mit Gewinde in das U-Profil am Unterboden eingesetzt. Zwei Löcher gebohrt und mit dem Halter auf dem Bild verschraubt. Danach am Endtof einen Rundstahl mit U-Scheiben als Anschlag für die Auspuffgummis angeschweißt und dann die Gummis am Endtopt aufgeschoben und mit den Haltern (vom Polo 6N) an den Halter am Unterboden geschraubt. Das ist so stabil, das sich der Auspuff selbst bei stärksten Lastwechseln kaum bewegt. OEM ist das zwar nicht, aber es ist dafür stabil und das ist mir persönlich wichtiger. Vielleicht hilft einem die Idee bei seinem Auspuffproblem.



    Gruß
    Sebastian

    wenn Eure Polos beim Beschleunigen überall hinziehen, dann würde ich mir erstmal Gedanken über Dinge wie Spureinstellung, Nachlauf und ET der Felgen machen. Häufig liegt hier das wahre Problem begraben. Ich bin im Polo schon so ziemlich alles gefahren, was man an der Vorderachse machen kann und komme zu dem Schluss, dass eine verbesserte Serienachse in 90% aller Fälle ausreicht, es muss nur richtig gemacht werden. Viele Polos die ich probegefahren bin, fuhren sich grauenhaft, weil die Leute einfach irgendwas kombinieren, ohne die Zusammenhänge zu verstehen.


    Bei meinem G40 mit Dreickslenkerachse (komplett Uniball) und Uniballdomlager und Uniballspurstangen dauerte alleine die Achsvermessung mehrere Stunden. Das Fahrverhalten war präzise wie ein Messer, aber genau so schmal ist bei solchen Autos auch der Grenzbereich. Eine Poloachse mit ein "bißchen" Lose, ist sehr viel freundlicher zu fahren. In Kombination mit einem guten Fahrwerk, welches geringe Radlastschwankungen produziert, hat ein solches Auto auch ordentlichen Grip.


    Gruß
    Sebastian