Beiträge von audi50ls

    Also laut Typschlüsselnummer 486 und der Hubraumangabe ist original ein Motor mit dem Kennbuchstaben HB verbaut.
    Auch am Zylinderkopf mit der Teilenummer 052103373F lässt sich dieser aus deinem Baujahr nicht von dem eines HH-Motors

    unterscheiden, da beide Motoren zu dem Zeitpunkt diesen Zylinderkopf verbaut haben.

    Den Motorkennbuchstaben findest du wie die Vorredner schon erwähnt haben, im Anhang nochmal bebildert.

    *ganz unvoreingenommen* Bevor ich mir was vom Frieder Röhm zusammenbrutzeln lass, wechsle ich eher die Automarke :smash:

    Trotzdem danke für den Hinweis!

    Zitat

    Es ist auch vollkommen unproblematisch, wenn die Kanäle im Kopf größer sind, als in der Brücke. Es kann sogar ein Vorteil sein, weil das frische Gemisch durch die Kante nichtmehr so einfach zurückströmen kann.


    Eine Glättung der Kanten bzw. des Übergangs Saugrohr/Zylinderkopf ist immer anzustreben.


    Zitat

    Und wie passt das dann mit den Einspritzventilen? Spritzen die dann noch in den Kanal, oder an die Wand?

    Ich gehe davon aus (siehe Bild im Anhang).

    Zitat

    Erschrocken bin ich beim Anblick der Ölpumpe. So sieht der Mitnehmer nach gut 300tkm aus:
    Deshalb meine Frage neulich nach der Verwendung der neueren Pumpen-Variante (ist jetzt verbaut).

    Das ist leider die große Schwachstelle der alten Sichelölpumpe. Die Mitnehmer sehen auch schon mit geringerer Laufleistung teilweises so aus.

    Zitat

    Wo lege den ca der stück preis? Wenn du welche fertigen lassen würdest?

    Meine konstruierte Adapterplatte ist halt wiedermal etwas überkandidelt, aber ich wollt´s eben ordentlich machen. Das Teil ist 25mm stark und hat einen auch in der Höhe versetzen Übergang von Saugrohr auf Kopf, sodass das Saugrohr auf Original-Einbauhöhe bleibt und der Kanalübergang tangential verläuft, damit auch echt nix bremst. Dadurch wird´s zum 5-Achs- bzw. 3+1-Achs-Frästeil, was sich eben auch in den Fertigungskosten niederschlägt.
    Bei 10 Stück komme ich knapp unter 200€ ohne MwSt.

    Zitat

    So eine könnt man sich doch an ne 3F Brücke schweißen dann siehts aus wie Original.

    Ja Hannes, da hast du recht, nur ist das leider auch nicht so einfach umzusetzen, wenn man keine Kappsäge oder Fräsmaschine zur Verfügung hat.
    Die 3D-Daten für die Flansche hab ich ja auch, aber das mit dem Anschweißen ist auch nicht so easy going aufgrund der überlagerten Bohrungen im Flanschbild (siehe Abbildung). Im Prinzip wäre das aber eine saubere Sache und die vermutlich beste Lösung.
    Die Lösung, die Bohrungen am Kopf zu versetzen, ist eine weitere, jedoch hat man hierbei den Übergang der Kanalform von oval-Langloch (Ansaugbrücke) auf kreisförmig (Zylinderkopf). Die Ansaugbrücke bietet für die Anpassung auf die 33,5mm- ABU-Eingangsdurchmesser zu wenig Fleisch.

    Wenn ich zehn Bestellungen zusammenkrieg kann ich auch wieder fertigen lassen, vorher ist das vom Stückpreis her zu teuer.

    Aber ich benötige eben ad hoc mal eine.

    Servus Leute,


    für ein einzelnes Projekt eines Polofahrers außerhalb dieses Forums wird eine Adapterplatte für das 3F-Saugrohr an einen ABU-Zylinderkopf gesucht.

    Falls jemand eine Platte übrig hat, verkaufen oder loswerden möchte, bitte ich um ein Angebot via PN, da die Anfertigung eines Einzelstücks unrentabel ist.


    Vielen Dank vorab!


    Gruß


    Frank

    So, ich bin am Ort des Geschehens, hab Bilder gemacht und bereite nun den Beitrag forengerecht auf. Etwas Geduld bitte;)

    Edit:
    Zunächst zu den sechs zusätzlichen Bohrungen: Diese Änderung wurde nach den Werksferien 1976 eingeführt - unabhängig vom "A"- oder "C"-Zylinderkopf (siehe Bild 1 und 2).
    Funktion: Wasserkanäle - Thermische Entlastung an Brennraum und Ventilen (Bild 3).

    Zu deiner Frage: Natürlich kannst du den "neuen" oder "späteren" Zylinderkopf auf deinen "frühen" Block montieren.
    Voraussetzung dafür ist das Beibehalten der Passhülsen in den Bohrungen für die Zylinderschrauben und die Verwendung der "alten" Zylinderkopfdichtung. Das ist usus und völlig unproblematisch (siehe Bild 4 und 5).

    Alte Zylinderkopfdichtung:

    052 103 383 AA – elring 256.057 – Reinz 61-23645-20


    Neue Zylinderkopfdichtung:

    052 103 383 AB – elring 350.231 – Reinz 61-24215-30

    Die Notiz dazu im Technischen Merkblatt kennst du ja sicherlich, die ist auch in dem von 1977 vorhanden.

    Ich geb dir morgen Abend mehr Info dazu und lichte auch betreffende Seite des Reparaturleitfadens ab, den du doch übrigens selbst hast, oder?

    Bin nur gerade nicht dort, wo Literatur und Zylinderköpfe lagern.

    Edit: und check schon mal bitte deine Zylinderkopfschrauben. Noch M10 oder schon M11.

    Zitat

    Die können es mir nicht geben weil sich bei denen wohl wieder was geändert hat mit der Herausgabe!

    Okaay, ich bin mindestens 1x wöchentlich da, um mir technische Daten ausdrucken zu lassen. Dafür sind die Unterlagen eigentlich auch gedacht. Seltsam.

    Hi, hm, ich habe den thread in einem der Facebook-Polo-Foren auch gelesen und dann diesen Eintrag hier gesehen.
    Fakt sind die unterschiedlichen Teilenummern - sowohl bei VW, als auch bei den OEMs Elring und Reinz.

    Vielleicht kann sich hier in diesem Forum mal ein G40-Schrauber zu den Unterschieden äußern.
    Form und Material sind normalerweise nicht unterschiedlich und die Aussage im facebook-Forum...naja. Nur weil

    jemand "verstärkt" schreibt, muss das noch lange nichts bedeuten.

    Es kann sich auch seitens VW und den OEMs um marketingtechnische Unterschiede handeln. Sowas wird ja auch ganz gerne gemacht.


    Gruß


    Frank

    Du fährst zum Freundlichen VW Händler und bittest ihn um die Technischen Daten für die Felge mit der Teilenummer 191 601 025 AD.
    VW hat ein Technisches Merkblatt "Mögliche Räder/Reifen-Kombinationen Golf ab 1983" bzw. kann man die Felge über die Werkstatt-App finden.
    Da ist die Teilenummer mit Felgengröße und Traglast hinterlegt.
    Damit kannst du dann bei TÜV/DEKRA eine Einzelabnahme vornehmen lassen, sofern keine anderen Kriterien dagegen sprechen.

    Aus diesem Grund gabs die Technischen Merkblätter -> siehe Stephans (polo2) Beitrag, die dann direkt/zeitnah an die Autohäuser

    ausgegeben wurden.

    So manche Änderungen haben es nicht immer direkt in die nachfolgende Veröffentlichung geschafft. Der Fertigungsvorlauf für

    solche Dokumente war damals auch noch ein anderer als heutztage.

    Zitat

    Finds aber suboptimal, dass beide Varianten jeweils die selbe Teilenummer haben.

    Ja, das ist beim Ölpumpengehäuse tatsächlich etwas unglücklich.
    Warum man die außen sichtbare Teilenummer des Gehäuses nicht im Index auf 052 109 115 B hochgezogen hat,

    obwohl sich genau dieses Teil der gesamten Ölpumpe geändert hat...

    Faktisch richtig dagegen die Teilenummer des Gesamtbauteils Ölpumpe.
    Die alte Variante ist die 052 115 105 A - siehe auch hier - und die Variante ab 03/1977 ist die 052 115 105 B.

    Als Konstrukteur und Technischer Redakteur kann ich aber sagen, dass VW seiner Pflicht mit dem Hinweis (siehe Abbildung)
    im originalen Technischen Merkblatt und dem Reparaturleitfaden späterer Ausgaben Genüge getan hat.


    Zitat

    Von welchen Leitfäden sprecht ihr?

    Diese blauen Heftchen?

    Jupp, die originalen VW-Reparaturleitfäden.

    Bilder

    • Hinweis_techn_Merkblatt.JPG

    Hi Basti,


    besorg dir am besten eine komplette Schaltbetätigung aus dem 2er oder 2f.

    Die Lagerbuchse aus dem Einser kannst du verbaut lassen, die passt auch für das 2er/2F-Gestänge.
    Soweit ich mich noch erinnere (ist ja schon wieder fast fünf Jahre her), kannst du alle im Bild rot umrahmten

    Bauteile der 2er/2f-Schaltbetätigung übernehmen - korrigiert mich bitte, wenn irgendwas nicht stimmen sollte.
    Ich meine nicht, dass da eine Hybridlösung aus Teilen vom 1/1f und 2/2f nötig war.
    Jedenfalls ging das absolut problemlos.

    Ich würde dir in jedem Falle empfehlen, die Teile 8+10 auf deiner Abbildung in der Karosserie zu lassen.
    Es sei denn, du willst dich mehrere Stunden mit der erneuten Montage dieser Teile aufhalten.
    Montiert man die Buchse zunächst in den Lagerring und dann in die Karosse = keine Chance.

    Montiert man erst den Lagerring in die Karosse und versucht dann, die Buchse in den eingebauten Lagerring

    zu schieben... Ich bin an einer Fremdkarosse schon mal fast verzweifelt. Da bruacht´s dann noch Hilfe von

    einer zweiten Person im Innenraum, während man von außen montiert.