Beiträge von Dellen

    Noch was, habe über Innenkotflügel als Schutz für z.B. Tankrüssel nachgedacht. Hat jemand Erfahrungen/Tipps/Infos? Daten, Fakten, Hintergründe, Bauanleitungen erwünscht.

    Falls das noch aktuell ist: In anderen Foren zweckentfremdet man gerne Speißfässer (Mörtelkübel) dazu. Schablone aus Karton anfertigen, übertragen, einsetzen. Wenn man das geschickt macht, klemmt es anscheinend u.U. so gut, dass man nur eine oder zwei Schrauben zum fixieren braucht.

    Ich selber habe das bisher aber noch nie gemacht.

    Das ist ein Thema, auf das ich auch schon den oder anderen Gedanken verwendet habe.

    Mein hypothetischer Weg im Moment: Unfall-Smart oder Zoe kaufen, alles raus bis auf Batterien. Die mechanische Anbindung sollte sich dann auf spezielle Motorhalter und Antriebswellen beschränken; für die Batterien braucht es sowieso eine Lösung, die vom Packaging her auf den Polo abgestimmt ist.

    In meinen Arosa 6H möchte ich gerne ein Kombiinstrument eines Golf 4 einbauen. Der Arosa ist in dieser Hinsicht baugleich mit dem 6N.


    Das Problem ist, dass keiner der k-Werte, die im Eeprom des Golf-Tachos programmiert sind, zu Reifengrößen passt, die man als Polo/Arosa-Fahrer gewöhnlich aufzieht.
    Die fünfstellige Codezahl über OBD zu ändern bringt also nichts.


    Ich suche deshalb jemanden, der mir das Eeprom umprogrammieren kann. Einen Dump habe ich schon gezogen, aber leider kann ich mit dem Hexcode nichts anfangen.


    Besten Dank im Voraus.


    Edit: Sorry, versehentlich im falschen Forum.

    Zitat

    Original von Poloandi73
    Und ich bin der, der's mal wieder nicht versteht ?(
    Ich zahle in der Zeit von 4- 10 nicht mal 60,- Euro steuern,
    was spar' ich jetzt mit diesem H- Kennzeichen?
    Und in meiner abgeschossenen Garage ist mein Auto sehr wohl auch im Winter versichert.


    Das H-Kennzeichen rechnet sich nicht für jeden, das ist bekannt. Wir haben einen 2,7l-E30, der dank nachgerüstetem G-Kat und KLR auf €198,- Steuern kommt; im Moment also kein großer Unterschied. Ohne KLR wär's allerdings ungefahr doppelt so viel, da hätten wir schon lange ein H-Kennzeichen.
    Und jetzt stell dir mal vor, du wärst stolzer Besutzer eines katlosen Fleetwood Eldorado nach 1970: € 2079,- im Jahr...


    Ich finde allerdings auch, dass mit einem Saison-H-Kennzeichen gelöscht wird, wo nichts brennt.


    Edit: Ich bin kein Freund davon, zu wiederholen, was schon gesagt wurde, aber Polo-Bastis Beitrag wurde mir noch nicht angezeigt, als ich anfing zu schreiben. Pardon.

    Zitat

    Original von Carsten W
    ist ja seltsam, den rechten Anlasser hätte ich jetzt nie und nimmer einem Polo 86C zugeordnet...


    Kein Wunder, der ist auch vom Arosa.
    Der Tipp mit der Messingbuchse ist vielleicht die Lösung - da mein Getriebe auch vom Arosa ist, wird dort gar keine Buchse drin sitzen. Wozu auch, wenn das Pilotlager im Anlasser integriert ist.
    Wahrscheinlich dreht bei mir die Welle im unbehandelten Gussloch.



    Hätte ich eher sagen sollen, das mit dem Arosa-Getriebe. Einmal Facepalm für alle!
    Arosa-Getriebe deshalb.


    Aber gut, das festigt den oben Plan gefassten Plan, eine Lösung zu finden, die den rechten Anlasser nutzt.


    Bei den Anlassern gibt es übrigens interessante Unterschiede. Der, den ich jetzt eingebaut habe, hat tatsächlich noch Schlitzschrauben hinten dran und wiegt mit 4,3 kg ein Kilo mehr als der andere, den ich von Dirk habe. Letzterer hat ein Planetengetriebe, was ich ziemlich klasse finde - ich denke, damit kann man auch mit einem leichten Motor ordentlich Drehmoment erzeugen.

    Kleiner Zwischenbericht: Alles Kacke.


    Fancydirk war letzten Sonntag so freundlich, mir zwei Anlasser zu borgen. Mit dem ersten hörte es sich etwas besser an, aber immer noch nicht so ganz super. Beim zweiten reicht das Ritzel leider nicht bis an die Schwungscheibe, der dreht leer...


    Verkabelung ist, soweit ich sehen konnte, ok. Ich frage mich, ob das Pilotlager im Getriebe nicht zuviel Spiel hat, sodass der Kern an die Magnete kommt. Das würde die Geräusche und das schwerfällige Drehen erklären.


    Im Frühjahr wollte ich mir sowieso ein längeres Getriebe besorgen, dann schaue ich mir mal an, ob ich nicht auf ein späteres Schwungrad mit den Zähnen näher am Motorblock umbaue - dafür habe ich nämlich einen Anlasser, bei dem das zweite Lager im Gehäuse sitzt.



    Man sieht übrigens auf dem Bild recht gut, dass beim alten Anlasser (links) das Zahnrad ungefähr einen Zentimeter weiter raussteht als beim neueren Modell.


    Ich bin nur noch nicht sicher, was ich bis dahin mache...

    Zurück auf große Batterie geht leider nicht mehr - und wie oben geschrieben, hinterher sprang er ja an.
    Nachdem das Orgeln schon die Uhr genullt hat und sechs Stunden Standzeit. Zwei Kilometer nach Hause gefahren, das wird ja auch nicht sooo viel geladen haben, aber bevor ich dann ein Ladegerät dran gepackt habe, las ich noch 12,26 Volt ab... Und ich hatte diese Probleme, nur noch nicht so ausgeprägt, auch schon mit der normalen 44 Ah Batterie.


    Auf das Angebot mit dem Anlasser komme ich aber bei Gelegenheit gerne zurück.

    Danke für Eure Antworten.


    Mein Tipp ist auch der Anlasser.
    Ich stelle mir vor, dass er so schon schwer geht, weil er verschmockt oder irgendwie beschädigt ist. Zusätzlich, so vermute ich, dehnt sich das Metall bei Erwärmung um gerade den Hundertstel-Millimeter aus, der es noch schwerer macht, bis die Batterie dann tatsächlich das Handtuch wirft.


    Deshalb sprang er dann nach einigen Stunden des Abkühlens wieder einigermaßen gut an.


    Ich werde in den nächsten Tagen mal sehen, ob ich einen guten gebrauchten Anlasser auftreiben kann; wenn ich den tausche, sehe ich mir auch mal die Kabel an.


    Die Batterie macht übrigens deshalb so schnell schlapp, weil sie nur 13 Ah hat (aber auch nur etwas über 5kg wiegt!).


    Seit einiger Zeit habe ich dieses Phänomen, dass der Motor mitunter nur sehr widerwillig dreht, wenn ich ihn anlasse.
    Bei Kälte etwas mehr, aber nicht so ausgeprägt, dass es nur daran liegen könnte.
    Und mit der Öltemperatur (wegen Viskosität) hat es auch nicht viel zu tun.
    Kurzer Abriss, wie es heute war: Temperatur um den Gefrierpunkt, morgens Einkaufstour gestartet. Erstes Anlassen etwas rheumatisch, ging aber gut. Kleinen Umweg gefahren, um die Batterie ein wenig zu laden.
    Nach dem Trip zum ersten Geschäft sprang er schon etwas unwilliger an, drehte nur langsam durch.
    Ich war dumm genug, noch ein zweites Geschäft anzusteuern. Als ich da wieder weg wollte, drehte der Anlasser den Motor noch langsamer, der Motor sprang nicht an, schließlich war die Batterie schlapp. Fußmarsch.
    Sechs Stunden später der Trip mit meiner Frau und dem Starthilfekabel. Frau sagt: "Probier nochmal, bevor du Kabelsalat machst."
    Probiert ohne Starthilfe, sprang relativ willig an.


    Ich habe eine gewagte Theorie, aber ich würde erstmal gerne hören, ob Eure Ideen plausibler sind.
    Danke.

    Und hier die Auflösung: Der Fehler saß im Fahrersitz.


    Ich hab mir heute den Nachbarsjung rüber geholt, der sollte den Anlasser betätigen, während ich schaute ob es zündet (es zündete) und einspritzte (es spritzte ein).
    Tatsächlich sprang die Kiste an.
    Ich versuchte es selber: orgelorgelorgelorgel - nix.
    Nachbarsjung wieder: vrooom.
    Ich wieder: orgelorgelorgelorgel - nix.
    Er wieder: vrooom.
    Überspringen wir den Teil, wo ich ein wirklich dummes Gesicht gemacht habe und kommen zum Ende:
    Ich, mit meinen sensiblen Chirurgenhänden, habe den Zündschlüssel nur so weit gedreht, bis der Anlasser los ging. Der führerscheinlose, unbedarfte Nachbar hat bis zum Anschlag gedreht.


    Das ist das ganze Geheimnis: Der Schalter am Zündschloss startet den Anlasser deutlich früher als den Rest.
    Morgen geht's zum Teileonkel, am Wochenende sollte das Thema gegessen sein.


    Danke an alle, die gelesen und mitgeraten haben; besonderen Dank an Mailman, der mich hinter den Kulissen mit Rat und Tat unterstützt hat.

    Zitat

    Original von skibby
    Na ist doch auch logisch. Wie soll dieses Bauteil einen Umpuls abgeben wenn es nicht dreht?!


    Schon, aber dann muss ja auch nicht unbedingt ein Fehler gemeldet werden. Ich bin mir einigermaßen sicher, dass das zB beim PY nicht angezeigt wird.


    Egal, es ist, wie es ist. Morgen, wie gesagt, Fehlersuche; weiter Berichte den Ereignissen folgend.

    Unser zukünftiges Winterauto macht Mucken. Er sprang gelegentlich nicht an, wenn doch, lief er aber sauber.
    Mittlerweile weigert er sich aber komplett. Fehlerspeicher auslesen mit einem VAG 1551 brachte "Hallgeber G40 kein Signal". Dieser Fehler lässt sich nicht löschen.


    Bisher habe ich:
    - einen neuen Hallgeber verbaut
    - die drei Leitungen zum STG durchgemessen; alle mit Durchgang
    - alten und neuen Hallgeber getestet; beide springen von einigen Mikrovolt beim Spalt des Rotors auf etwa 11 Volt beim massiven Teil
    - im Steuergerät nach kalten Lötstellen gesucht; soweit ich die Bahnen auf der Platine verfolgen konnte, ist auch dort überall Durchgang.


    Alles das brachte keinen Erfolg; ich wäre also sehr dankbar für ein paar Ideen, was ich mir noch anschauen könnte.


    AAU, Mono-Motronic, EZ '93.