Beiträge von Carsten W

    Ich liebe diese Kabelsalate! Vor allem die "Stromdiebe"...


    Die eine schwarze Diagnosebuchse sieht man schon links, dazu gehört noch eine hellbraun/gelbliche.

    Beim Kauf des Diagnosegerätes hast Du hoffentlich das uralte Datenprotokoll unserer Polos bedacht, das können nicht alle China-(Hand-)Geräte. Sofern das Gerät nur einen OBD2-Stecker hat, brauchst Du noch einen 2+2-Adapter, meistens weiß-schwarz für den Anschluss am Polo.


    Gruß

    Carsten

    Hallo Marc,


    das sind doch nicht so gute Nachrichten... Bin auch der Meinung, aufgeben solltest Du jetzt nicht!

    Ein neues Lüfterrad für die Lima sollte beschaffbar sein, hier sollten auch die Teile der Sauger-Polomotoren passen.


    Wenn Du einen originalen G40 hast, sollte am besagten Lagerbock des Stabis (in Fahrtrichtung rechts) eine halbmondförmige Ausklinkung für die breitere Kurbelwellenriemenscheibe vorhanden sein. Das ist nur beim G40 so original. Alle Saugerpolos hatten keine Aussparung an der Stelle (wissen auch nicht alle Leute). Bei Motorumbauten wurde da natürlich meinstens gespart - vermutlich auch aus Unwissen. War bei meinem Steilheck mit G40-Umbau auch so... Diese Sache spielt aber eher eine untergeordnete Rolle, es sei denn, der Ausschnitt muss für die Zahnriemenscheibe noch größer gemacht werden.


    Für die neue Lima-Scheibe muss an der oberen Kante auch etwas weggenommen werden, da sehe ich aber keine Probleme. Bei ausgebautem Lader und Lima sollte man da mit einer kleinen Flex ganz gut drankommen. Mit Hand und Metallfeile wird das ewig dauern...

    Oder Ausbau des Teils und die Bearbeitung auf der Werkbank. Wie Tom schon schrieb, der Ausbau ist etwas kniffelig. Vor allem die beiden Befestigungsschrauben im Radhaus sind von Werk bombenfest angezogen. Schlagschrauber oder Ratsche mit Verlängerung sind dort empfehlenswert.


    Wenn die Werkstatt sich kooperativ zeigt, ist doch erstmal alles recht entspannt. Die vier Schrauben der KuWe-Scheibe sind ja jetzt relativ locker und sollten sich gut raus- und reinschrauben lassen. Diese M8-Inbusschrauben sollte man auch im Baumarkt (z.B. Bauhaus) in der Güte 8.8 bekommen, das sollte reichen. Weiß gerade nicht, ob da von Werk aus 10.9er drin sind... Diese Schrauben lassen sich von der Seite durch das große Loch im Radhaus recht gut erreichen. Ach ja, wenn nicht schon "serienmäßig" vorhanden, solltest Du die Markierungen O und Z von der originalen Riemenscheibe auf die ZR-Scheibe übertragen.


    Wie schon geschrieben, wirf die Flinte jetzt nicht ins Korn, das klappt schon!

    Gruß

    Carsten

    Hallo Marc,

    das hört sich erstmal ganz gut an. 80 Nm für´s NoWE-Rad sind korrekt.

    Wenn alle Markierungen einigermaßen passen, ist erstmal alles o.k.

    Zum Riemenantrieb: Ich hoffe, Du wirst mit dem Zahnriemenantrieb glücklich. Dabei teilen sich die Meinungen. Der Sound soll brutal sein (fänd´ich auch cool), aber die Haltbarkeit des Riemens und noch schlimmer des Laders ist umstritten. Ich kenne Leute, die sich bei ordentlich Leistung sämtliche Zähne vom Riemen abrasiert haben, da die Kräfte nicht zu unterschätzen sind. Mag sein, dass der Grip und das Ansprechen des Laders besser werden, aber sowas kann man auch anders lösen - vermutlich auch schonender für die Komponenten. Ich hab da immer Bauchschmerzen wegen des Laders - wir dürfen nicht vergessen, es gibt die Teile nicht mehr wie Sand am Meer, man bekommt keinen guten mehr für 300 Euro wie vor 20 Jahren. Die Preise steigen stark an und meistens müssen die Teile dann noch für mind. 350 Euro überholt werden. Gebrauchte haben oft eine ungewisse und nicht nachzuvollziehende Vergangenheit... Natürlich gibt es noch neue Lader, aber würde man für so ein Teil 2,2k oder mehr in die Hand nehmen?

    Ich nehme mich davon nicht aus, habe auch Lader bearbeitet, kleine Laderräder gefahren (max. 68mm) und anderen Spökes gemacht. Trotzdem gehe ich pfleglich mit dem Material um und gucke regelmäßig nach den Teilen. Fahre seit 22 Jahren immer mit den Doppelkeilriemen und hatte selten Probleme. Wenn die Riemen gerutscht sind, waren sie entweder neu und nicht richtig eingefahren oder nicht korrekt gespannt. Auch die Verfügbarkeit ist nach wie vor gut. Das gebe ich nur zu bedenken.


    Wenn Du jetzt öfter schraubst, würde ich mir auch vernünftiges Werkzeug anschaffen. Ein guter und stabiler Wagenheber ist das A und O für sauberes und vor allem sicheres Schrauben. Habe ebenfalls mit den kleinen Hydraulikdingern aus´m Baumarkt angefangen, deren Teller vielleicht 50mm Durchmesser hatten. Habe aber ziemlich schnell auch welche mit mind. 100 oder 120mm Teller aufgerüstet, weil die einfach viel stabiler sind. Da fällt der Motor, oder was auch immer, nicht mehr runter. Zusätzlich kann man dicke Bautenschutzmatten aus Gummi zurechtschneiden und für alle möglichen Unterlagen verwenden. Falls Du Bekannte mit 3D-Druckern hast, lass Dir Auflagen mit verschiedenen Profilen konstruieren und drucken, z.B. für die Schwellerkante oder die Ölwanne. Heutzutage ist sooo viel möglich. Man kann sich das Schrauberleben so viel einfacher und vor allem sicherer machen...


    Wie ich schon schrieb, der Fehlerspeicher sollte Dein nächstes "Projekt" werden. Kabelanschlüsse dran und reinschauen, der ist bestimmt voll mit Einträgen und deshalb läuft der Motor so bescheiden. Dass keine Stecker mehr da sind, kann nur heißen, sie wurden abgeschnitten (dämlich!) oder es ist ein anders vermurkster Kabelbaum. Vieleicht wurden sie auch aus der Halterung gezogen und fliegen irgendwo hinterm A-Brett rum. Dazu mal das kleine Fach links unterhalb des Lenkrads abschrauben, dort gehören sie beim 2F hin.


    Weiterhin viel Erfolg, bring den Motor erstmal wieder zum Laufen.

    Gruß

    Carsten

    Hi Marc,


    tja, da hast Du Recht. Wenn Du den Riemen um einem Zahn verschiebst, stimmen die Steuerzeiten in die andere Richtung nicht... Ich würde es so lassen.

    Wenn jemand Deine Zündung eingestellt hat, hat er sich dann an die Vorgaben zum Einstellen gehalten? Denn einfach Zündung abblitzen und am Verteiler drehen, funktioniert so nicht! Wurde danach der Fehlerspeicher gelöscht? Sonst ist es durchaus möglich, dass der Motor nicht richtig läuft...


    Auch hier wieder die Frage: Wo kommst Du her? Vielleicht gibt es bei Dir in der Nähe jemanden, der helfen kann aus diesem Forum.

    Gruß

    Carsten

    Hi,


    leider ist das bei den meisten G40-Motoren so. Ich habe 2 G40´s und da war das immer so. Habe diesen Umstand dann aber bei beiden Motoren mit verstellbaren Nockenwellenrädern beseitigt. Braucht man eigentlich nicht, aber ich hatte Spaß dran... :]


    Wichtig finde ich, dass man immer (!) nach dem Wechsel des Riemens oder anderen Arbeiten daran, den Motor mehrere Male von Hand durchdreht. Also Ratsche an die KW-Schraube und Drehrichtung nach rechts Richtung Front. Einfach, um sicher zu sein, dass sich im Motor nichts berührt. Wenn alles leichtgängig ist und man "schmatzende" Geräusche aus Einlass und Auslass, also Ansaugbrücke und Abgaskrümmer hört, ist alles o.k. Die Markierungen sollten natürlich auch noch passen. Einen kleinen Spielraum hat man noch über die Riemenspannung, aber übertreiben sollte man auch nicht, sonst "jammert" evtl. nachher die (neue) Wasserpumpe.

    Kühlwasser auffüllen, dabei immer etwas den oberen und unteren dicken Kühlerschlauch drücken und "massieren", bis sich das Wasser im Ausgleichsbehälter staut. Optimal ist, dabei noch den kleinen weißen Drehstopfen am Heizungsregler/Wärmetauscher aufzudrehen, damit die Luft rauskann.

    Um ganz sicher zu gehen, ziehe ich nach getaner Arbeit den 3-poligen Stecker vom Zündverteiler ab und lasse den Motor erstmal ohne Last ein paar mal drehen. Wenn das auch problemlos geht, Stecker wieder dran und Feuer frei!


    Wenn möglich, später nochmal den Zündzeitpunkt kontrollieren, aber dafür sind Zündblitzpistole und Diagnoselaptop bzw. OBD-Gerät notwendig, um den Fehlerspeicher zu löschen. Wenn nach dem ersten Warmlaufen dann der Wasserstand im Ausgleichsbehälter wieder gesunken ist, Wasser nochmal nachfüllen, das aber am besten bei kaltem Motor!


    Ist alles kein Hexenwerk, bin auch nur Hobbyschrauber. Und wie immer empfehle ich, sich die beiden wichtigsten Selbsthilfebücher anzuschaffen, die kosten gebraucht wirklich nicht viel...


    Viel Erfolg und schöne Pfingsten!

    Gruß

    Carsten

    Hi,

    danke für die Antwort. Schleifen würde ich auch, egal was der Profi sagt. Sandstrahlsachen habe ich auch, aber das gäbe Schweinerei in meiner Halle... :] Interessant wäre noch, was er für einen Füller bzw. auch welche Grundierung er benutzt, damit das auf dem Kunststoff auch hält und entsprechend flexibel ist. Da muss sicher "Elastifizierer" beigemischt werden. Vielleicht kannst Du das ja noch grob in Erfahrung bringen.


    Auch der Tipp mit der Scheinwerferinnnenspülung ist gut, das wollte ich auch mal bei meinem Alltags-Steilheck-G40 machen. Hätte wohl kein destilliertes Wasser genommen... Sinnvoll ist das in jedem Fall.


    Dann gebe ich mich im Sommer vielleicht mal an eine Teststoßstange...


    Danke und viele Grüße

    Carsten

    Hi,

    Top-Arbeit, super gemacht! Hast Du die Teile selbst in Deiner Halle lackiert oder ist das Gebäude eine Karosseriewerkstatt?

    Es geht mir um die Stoßstange vorne. Ich weiß noch von meiner, das da jeder angefragte Karosserie/-Lackierbetrieb die Hände gehoben hat, keiner wollte das Risiko eingehen und so ´ne olle Polo-Stange glatt weiß (L90E) lackieren. Zum einen wegen dem Alter, zum anderen wegen der aufwändigen Vorarbeiten. Von einer Garantie, dass das Ganze halbwegs rissfrei geht, ganz zu schweigen. Es gab sogar eine Kostenschätzung von einem Lackierbetrieb, der an einen großen örtlichen VW-Händler angeschlossen ist, von ca. 1000 Euro damals... :smash: :geschockt:

    Ein kleiner Karosseriebaubetrieb bei uns hat das dann doch gemacht, aber ohne jegliche Grundierung oder Füller, das ging angeblich überhaupt nicht bei diesen rauhen Kunststoffteilen. Auch bloß nicht glattschleifen... Am Anfang sah das auch ganz gut aus, mittlerweile kommt aber die Struktur wieder durch. Da bin ich echt unzufrieden...

    Lackieren kann ich selbst relativ gut, Geräte sind in Profiqualität auch vorhanden. Nur wie man das angeht, weiß ich aktuell nicht. Muss ich mich wohl auch mal schlau machen...

    Schön so weitermachen! :thumbup:

    Gruß

    Carsten


    Hi,


    habe das gleiche Setup wie Du, nur keine Ventile (das macht ja der BKR an der HA) und noch den 20er HBZ. Den "laschen" Pedaldruck bzw. das schwammige Bremsverhalten hatte ich damals nach dem Umbau auch. Für mich war das nicht erklärlich... Da ich zuvor die G60-Bremse testweise drauf hatte und dort eine "bretthartes" und wirklich krasses Bremsfeeling da war, habe ich spaßeshalber die G60-Bremssättel mit den 256er-Haltern kombiniert. Und siehe da, ein völlig neues und extrem zufriedenstellendes Bremsgefühl! Ein Rückbau auf die 256er-Sättel brachte dann wieder das deutlich schlechtere Ergebnis. Es musste also irgendwie an den Bremssätteln liegen. Habe das G60-Setup dann wieder eingebaut und so gelassen und fahre es heute noch so. Keine Ahnung, was da los war... Bin aber auch noch nie zum Vergleich einen anderen 86C mit 16V-Bremse gefahren.

    Scheiben sind von Sandtler gelocht/geschlitzt, dazu Ferodo DS Performance, alles mit Straßenzulassung. Bin letztes Jahr mehrfach und auch davor schon einige Male Nürburgring Grand-Prix-Strecke gefahren, ohne jegliche Probleme. Kein Fading, kein Rubbeln, alles in bester Ordnung. Man muss schon sehen, dass man nicht vor jeder Kurve stehende Räder hat... Habe keinerlei Überbremsen an der HA, das ist ja auch Einstellungssache.


    Wenn Du irgendwie an G60-Sättel o.ä. drankommst, probier es aus!


    Gruß

    Carsten

    Hi,


    hab gerade mal gemessen, sind 450mm Länge. Die Aufnahme ist genau mittig bei meinem. Nur eben dieses "deformierte" Gestell. Der Arm selbst ist ja nur ein popeliger, dünner und gerader Arm.


    Irgendwie wundert mich diese Geschichte, denn auf gaaanz alten Fotos von meinem ersten Polo sieht man, dass der Wischer ziemlich genau auf die Polo-Frontscheibe passt. Sowohl mittig oben zum Dach hin, als auch zu beiden Seiten rechts und links.... Bin den Wischer damals "gesetzteswidrig" :O in der vertikalen Position gefahren... :tongue:


    Bist Du sicher, dass es wirklich ein Bonrath-Wischer(arm) ist? Es gab nämlich, soweit ich mich erinnern kann, später noch eine "Billigausführung". Ob von Bonrath oder einem anderen Hersteller, bin ich mir nicht mehr sicher. Ich meine vom JOM o.ä. gab es auch sowas damals.


    Gruß

    Carsten


    P.S.: Habe gerade einen alten Bonrath-Katalog von 2003 durchgeschmökert. Damals gab es eine dicke Kunststoffverkleidung für den klassischen Wischerarm (vermutlich meiner) zum Nachkaufen, dann den modernisierten, viel massiveren neueren Wischrarm mit Bonrath-Logo und tatsächlich so eine Billigversion, die aber nicht den ganzen Wischradius abdecken konnte.

    Wäre also interessant, welche Version Du hast. Wahrscheinlich sind die Wischerblätter später mal geändert worden...

    Hi zusammen,


    dann will ich mal zur Lösung des Rätsels beitragen.


    Meinen Bonrath-Einarmwischer habe ich für meinen ersten Polo 2 Mitte der 90er gekauft. Später zog dieser dann in meinen 2F um. Ich bin den originalen Wischerarm ein paar Jahre gefahren, auch mit Wechsel der Wischerblätter. Später habe ich den Bonrath-Arm gegen den eines Lancia Y getauscht, das war zum Jahrtausendwechsel „in Mode“ (Neupreis beim Lancia-Händler ca. 100 Mark!).


    Neulich habe ich den Beitrag hier gelesen und dachte, irgendwo hast du doch noch das originale Wischerblatt von damals in einem Karton. Tatsächlich habe ich den Kram im Keller gefunden, muss fast 30 Jahre alt sein… Sogar ein originaler Karton von Bosch-Wischerblättern, die ich wohl damals zum Wechseln gekauft habe. Irgendwie muss man also damals gewusst haben, von welchen Automodellen die Wischerblätter waren.


    Hier also jetzt mal ein paar Fotos von den Teilen. Allerdings muss ich sagen, dass unter dieser Bosch-Teilenummer auch nicht allzu viel bei Google zu finden ist. Die Wischerblättergestänge sind komisch gebogen, das ist wohl der Knackpunkt. Sieht man auch auf der Verpackung.


    Vielleicht kann man anhand der vielen Modelle irgendwas auftreiben.


    Gruß

    Carsten


    Hi,


    ich nehme bei meinen Polo-Motoren seit Jahren nur noch das G12 (Plus)-Kühlmittel. Das ist das "neonorange/neonrote" Kühlmittel. Wobei das originale von VW schon etwas ins Violette geht... :) Das blaue hab ich früher mal genommen, aber schon lange nicht mehr. In meinen Alltags-G40 kommt sogar nur das billige Zeugs von Action rein, das war mal von Valvoline. Mittlerweile gibts da was mit NoName... Noch nie Probleme gehabt...


    Zum Spülen des Motors: Da die Wasserpumpe bei Dir ja vermutlich ausgebaut ist (und ggf. getauscht wird), würde ich dort an der Stelle einen Eimer unter den Wagen/Motor stellen und frisches Wasser reinschütten. Entweder, wenn der Zylinderkopf wieder montiert ist oder jetzt, wenn der Kopf noch nicht montiert ist. Dazu in die oberen Wasserkanäle Wasser einfüllen, dieses läuft durch den Block und kommt links wieder raus.


    Zur groben Einstellung des Zündverteilers ein altes Hausmittel: Wenn man vorne vor dem Motor steht, ist ja rechts der Verteiler am Kopf montiert. Der Verteiler hat die beiden "Flügelchen" mit den Langlöchern. Den Verteiler montieren und leicht verdrehen, bis am hinteren "Flügelchen" ein kleiner Spalt zwischen Langloch oben und Flansch am Kopf entsteht, gerade so groß, dass man einen mittelgroßen (3,5 oder 4,5mm) Kabelbinder waagerecht durchschieben kann. Das sollte dann zum Starten auf jeden Fall gehen.


    Gruß

    Carsten

    Hallo,


    also bei den NoWe-Rädern der Hydro-Motoren kommen nie Unterlegscheiben unter die Schrauben. Das war, meine ich, höchstens bei den Schlepphelmotoren früher der Fall. Kann mich da aber nur an die Selbsthilfe-Bücher erinnern.

    Ich habe in den letzten Jahren öfter diese Schrauben gelöst und wieder angezogen, niemals Probleme gehabt. Mit verschiedenen Drehmomentschlüsseln, entweder Hazet, Gedore oder Würth. Ich ziehe die einfach fest und gut ist. Hatte nie das Gefühl, dass die Schrauben sich dehnen oder anders unnormal verhalten. Einfach Drehmoment einstellen, NoWe-Rad festhalten und festziehen, bis es klickt. Habe mir vor über 20 Jahren einen Halter mit Verlängerung gebaut, der die Zähne des NoWe-Rades von außen greift, also nicht das Rad von vorne oder hinten.


    Vor Jahren gab es mal einen großen Test von Drehmomentschlüsseln in der Oldtimer Praxis oder Markt, da waren die Proxxon-Schlüssel unterirdisch schlecht was die Drehmomentwerte anging. Entweder viel zu viel oder zu wenig, weiß nicht mehr genau. Die normalen Werkzeuge von denen sind gut und über jeden Zweifel erhaben, aber die Drehmomentschlüssel kommen mir nicht in die Werkstatt... Ich bin schon ziemlich wählerisch, was meine Werkzeuge angeht und ich habe wirklich viel...


    Ich würde auch auf den Schlüssel tippen und mal einen anderen ausprobieren, wenn möglich.


    Gruß

    Carsten

    Hi nochmal,


    ich könnte mir vorstellen, dass man die Schraube noch problemlos beim nächsten VW-Händler bestellen kann. Die ist wohl in verschiedenen Modellen verbaut, nicht nur im Polo.

    Es gibt zumindest VW-Händler, die bei der Google-Suche diese Schraube noch original anbieten, für um die 4 Euro. Versand kommt natürlich noch dazu. Aber bei sowas sollte man sich vielleicht gleich 3-5 Stück hinlegen, je nach dem, wie viel man schraubt. Denn irgendwann gibt´s das Teil dann nicht mehr und schon hat man ein "rares" Teil auf Lager und kann schnell reagieren. So mache ich das mittlerweile bei sämtlichen Verschleißteilen, die noch günstig zu haben sind und nicht soo viel "totes Kapital" darstellen...

    Gerade so Teile wie Hydrostößel, (Wellen-)Dichtringe, Ventilschaftdichtungen, Kopfschrauben oder sogar Zylinderkopfdichtungen kosten online ein Bruchteil von dem, was der Teilehändler um die Ecke von privaten Hobbyschraubern ohne Kundenkonto und Werkstattprozenten haben will...


    Gruß

    Carsten

    Hi,


    seltsam, die habe ich auch noch nie gesehen. In der Tat sieht die von innen und außen aus, wie eine von Schrick. Offiziell gibt es aber wohl keine von Schrick für die 111er-Blöcke.

    Ich habe seit über 20 Jahren die "Standard"-Polo-Aluölwanne mit runden Kanten und großen Kührippen. Einen zusätzlichen Anschluss hab ich mir damals auch anschweißen lassen. Heute gibt es die Dinger ja in verschiedenen Designs, mit verschiedenen Anschlüssen.

    Vermutlich werden die "Originale" abgeformt und in Kleinserie in Sandformen gegossen...


    Tipp von mir: Ich hatte vor ca. 2 Jahren ein technisches Problem mit der asymm. G40-NoWe von Schrick und habe ne E-Mail dorthin geschrieben. Eine fachlich kompetente Mail kam relativ schnell zurück. Vielleicht einfach mal probieren.


    Gruß

    Carsten

    Hi,


    also beim originalen 2F-G40-Kram kommt das DZM-Signal aus dem Steuergerät. Hatte nämlich mal ein gebrauchtes aus der eBucht, da lief der DZM nach dem Umbau nicht mehr. Letztendlich war ein Widerstand auf dem DZM-Ausgang des STG defekt. Widerstand getauscht, DZM ging wieder.


    Aber da ich bei Dir "Megasqirt" lese, kann ich dazu nichts sagen. Sicherlich hat das Ding auch einen Ausgang für den DZM...


    Solche Zubehör-DZM in 52mm z. B. werden einfach an die Zündspule angeklemmt, aber ob das auch mit dem originalen funktioniert, keine Ahnung.


    Gruß

    Carsten

    Hi,


    kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Planfläche sieht so erstmal gut aus. Ich habe übrigens ebenfalls noch nie Ventile tiefer gesetzt, das kommt so auf jeden Fall hin.

    Das Einschleifen der Ventile kann m. M. n. nicht schaden, dazu brauchst Du nur so einen Holzgriff mit zwei Saugnäpfen und eine Dose (2-fach-)Ventileinschleifpaste z.B. von Teroson. Beides sollte so max. 30-45 Euro kosten.

    Ich würde aber noch eine Empfehlung aussprechen, sofern ein Dremel o.ä. verfügbar ist: Auf deinem letzten Bild ist der Ölkanal zu sehen (sieht aus wie ein Schlüsselloch). Hier würde ich noch die innere scharfe Kante entfernen, damit das Öl "leichter" um die Ecke fließen kann. Bilder dazu sollte es im Forum geben.

    Ich stopfe dazu immer ein Stück Tuch in das Loch der Kopfschraube, damit dort keine Späne reinfallen können. Den Zylinderkopf kann man ebenfalls abdecken oder abkleben. Ich arbeite dann beim eigentlichen Handfräsen mit einem Staubsauger, da passiert eigentlich gar nichts mit Spänen.

    Am Schluss den Kopf umdrehen, das Stück Tuch mit Pinzette oder Spitzzange entfernen und alles gut mit Bremsenreiniger spülen.

    Dieser "Trick" entlastet auch die Kopfdichtung mit dem Gummieinsatz an dieser Stelle.


    Weiterhin viel Erfolg!

    Gruß

    Carsten


    P.S.: Wenn schon auseinander, auf jeden Fall die Ventilschaftdichtungen tauschen! Da kommt man nie mehr so einfach dran... Und falls noch Zeit und Lust, die Öl- und Rußkruste von den Ventilen schleifen und später polieren. Am besten mit Drehmaschine und 8mm-Spannzange oder auch zur Not einer Standbohrmaschine.

    Hi,


    die Fiberscheiben sind von Bosch und haben die Nr. 1230107011. Früher konnte man die einfach beim Boschdienst im 10er-Pack kaufen, aber gerade scheinen die irgendwie Goldstaub zu sein... Vermutlich schon ein Entfallteil, wie so viele für die alten Autos...


    Gruß

    Carsten