Beiträge von Carsten W

    Tach zusammen,


    habe bei meinem Alltags-G40 letzte Woche mal "MoCool" von Motul ins Kühlwasser gegeben. Es gibt den ähnlichen Zusatz auch namens "WaterWetter". Diese Kühlzusätze vermindern auf chemischem Wege die Oberflächenspannung des Kühlwassers, sodass die Motor- und Kühlerinnereien besser benetzt werden sollen. Bilde mir ein, dass die allgemeine Wassertemperatur etwas runtergegangen ist.


    Vielleicht wäre das was für Euch, einen "günstigen" Versuch ist das wert. Und nein, ich habe keine Temperaturprobleme bei meinem G40, sondern wollte das Zeug einfach mal ausprobieren...


    Gruß

    Carsten

    Hi,


    ich "grätsche" mal hier rein... Meinen 2F-Ausgleichsbehälter habe ich mit warmem Wasser und Streusalz behandelt. Ja, richtig gelesen! Streusalz für die Eisbekämpfung im Winter aus dem großen Sack genommen, in den Ausgleichsbehälter gefüllt (´ne gute Hand voll), warmes Wasser dazu und länger kräftig geschüttelt. Das funktioniert echt gut, zumindest für den Dreck innen. Habe mehrere Durchgänge gemacht. Die verblichene "Farbe" bekommt man natürlich nicht mehr weg...

    Wobei, die 2F-Kugeln könnte man ja noch in Hülle und Fülle neu kaufen. Aber 1er und 2er-AGB eben nicht mehr...


    Gruß

    Carsten

    Hi,


    kann mich bei meinem Polo nur den Vorrednern anschließen: Kalt ca. 7 bar, heiß ca. 1,5 bar. Öl ist Motul 20W60. Deswegen habe ich bei meinen Autos auch immer die 10-bar-Druckmanometer und -Geber eingebaut.


    Wie ich aber bei meinem letzten Im-Stand-Warmlauf-und-dann-Ölwechsel feststellen musste, dauert es ewig, bis das Öl so warm ist, dass die Druckanzeige ordentlich abfällt. Vermutlich ist aber auch das Motul-Zeugs im heißen Zustand sehr "druckstabil" (abgesehen davon, dass es lecker nach Hustensaft riecht=))...


    Wenn der Druck im heißen Zustand aber immer noch so hoch ist, müsste das Problem doch eigentlich nach dem Drucksensor liegen. Das Öl wird hochgepumpt, kann wegen irgendeiner Engstelle aber nicht richtig abfließen und staut sich auf. Deshalb der hohe Wert - jedenfalls für mein Verständnis.

    Passt denn die Kombi Druckgeber/Instrument oder hast Du nur mit dem Werkstattmanometer gemessen? Bin jetzt die ganze Zeit von z.B. VDO-52mm-Zusatzinstrumenten ausgegangen...


    Gruß

    Carsten

    da wird kein poti mehr drinn sein sondern ein encoder


    Mfg Kai

    Puh, da bin ich jetzt überfragt... Hab nur ein Cassetten-Gamma, muss ich mal schauen. Könnte aber schwören, dass...


    Aber egal welche Bauart, Encoder können auch kratzen bzw. "überspringen". Oft eigene Erfahrung aus meiner "aktiven" R-/F-Technikerzeit. Die sind meistens nicht so einfach mit Spray wiederzubeleben. Müsste der Thread-Ersteller mal sagen - Regler mit Rechts-/Links-Anschlag oder "durchdrehender".


    Gruß

    Carsten

    Tach,


    hab solche Probleme zwar nicht, aber ich tippe mal auf den Lautstärkeregler bzw. das -Poti. Vermutlich sind die Kontakte innen drin verschmutzt/oxidiert.

    Man kann den Fehler vielleicht reproduzieren/abschwächen, indem man den Regler ganz oft hin- und her dreht. Wenn dann irgendwann wieder Lautstärke kommt, liegt´s ziemlich sicher am Poti.

    Evtl. kann man das Radio öffnen und etwas Kontaktspray/Sprühöl auf oder besser in das Poti sprühen. Hier muss man aber schauen, ob das Poti komplett gekapselt, also staubdicht ist oder ob doch an einer Seite kleine Spalten sind, in die man sprühen kann. Es gilt aber nicht die Devise "viel hilft viel", denn das Öl zieht sich meistens von selbst rein. Also schwimmen muss das Poti nicht...


    Vielleicht auch einfach mal die anderen Drehregler mehrfach betätigen, kann auf jeden Fall nicht schaden!


    Viel Erfolg und Gruß

    Carsten

    Danke für Deine Hinweise!

    Hab zwar schon alles mögliche konstruiert und gedruckt, aber noch nix für Über-/Unterdruck. O.k., wieder neue Erkenntnisse gewonnen.


    Wie geschrieben, ich hatte mir vor vielen Jahren sowas selbst gedreht aus Alu, aber das kann ja auch nicht jeder zu Hause machen.


    Die o.g. "Nebelmaschine" habe ich mir übrigens aus einer billigen E-Zigarette (muss aber so ein Sub-Ohm-Verdampfer-Dingens sein für viel Dampf) und einer alten Polo-Spritzwasserpumpe gebastelt, da ich letztes Jahr auf die Suche nach lecken Unterdruckleitungen gehen musste. Erstaunlich, was da alles raucht...:D

    Bei Youtube gibt´s da einige nette Videos zu dem Thema!


    Gruß

    Carsten

    Hatte ich mir vor vielen Jahren mal aus Voll-Alu gedreht, mit einem Autoventil drin, für eine Fußluftpumpe. Heutzutage würde ich das höchstwahrscheinlich mit meinem 3D-Drucker machen. Genug Infill rein, das sollte stabil genug sein...


    Gruß

    Carsten

    Tach Jens,


    da ich bei meinem Renner ja sämtliche Schläuche gegen Samco´s getauscht habe, kann ich sagen, dass ich für die Hauptschläuche der Druckseite 57mm ID und für den Bypass 45mm ID verwendet habe.


    Das passte perfekt auf die originalen Anschlüsse/Rohre. Seit 17 Jahren keine Probleme (mehr)... ;)


    Gruß

    Carsten


    P.S.: Für meinen Alltags-G40-Steilheck habe ich auch auf Silikonschläuche umgebaut, allerdings nur die "dicken". Samco kam preislich nicht in Frage, daher Low Budget von ebay in schwarz (Stichwort/Hersteller "Steinbock-Gruppe"). Ebenfalls keinen Ärger mehr, sogar die Verbindung Lader-LLK (Wellschlauch) als gerades Schlauchstück.

    Hi zusammen,


    hab mir jetzt schon zum zweiten Mal seit 2016 die A539 für meinen Alltags-G40-Steilheck gekauft. Ich bin mit dem Reifen absolut zufrieden, sowohl bei Nässe als auch im Trockenen. Ich kenne viele Reifen, die bei Regen fürchterlich untersteuern, aber das hält sich beim A539 wirklich in Grenzen. Fahre Bilstein B8 mit 60er Billigfedern und in Kombination mit den Reifen macht das richtig Spaß! Man kann praktisch im "90-Grad-Winkel" abbiegen, da quietscht nix.

    Erst im "hohen" Alter und mit wenig Restprofil wird der Reifen hart, lauter und lässt sich deutlich schwerer lenken. Natürlich lässt die Traktion bei Nässe nach, aber bei welchem Polo ist das nicht der Fall?!

    Ich würde den Reifen immer wieder kaufen und kann ihn aus meiner Sicht wirklich empfehlen. Man sollte nur beim Reifenhändler klären, ob die Ware frisch ist, denn möglicherweise wird die Größe nicht (mehr) durchgängig produziert. Ich habe beide Male Glück gehabt und einen max. 10 Monate alten Reifensatz bekommen.


    Bin auf Deine Erfahrungsberichte gespannt!


    Gruß

    Carsten

    Hallo Martin,


    sehr schön gemacht!

    Ich würde aber dringend empfehlen, die uralten Unterdruckschläuche auch noch zu wechseln, wenn man jetzt noch gut drankommt. Der Kram wird mindestens 33 Jahre alt sein und diese mumifizierten Gewebeschläuche sind gerne rissig... Natürlich - unter dem Gewebe und direkt an den Steckflanschen. Mittlerweile mache ich das immer mal wieder, irgendwo ist immer ´n kleines Leck! Bewährt hat sich bei mir der moderne 2-lagige, ganz dünne Vollgummi-Benzinschlauch, nicht der dünne mit Gewebe. Die gehen immer schnell wieder kaputt...


    Gruß

    Carsten

    Bei der Sache gibt es so viele "Pferdefüße"... Wie Tom schon sagte, leichtgängige, nicht verklebte Dichtleisten. Ist der Verdränger noch fit? Mein erster Lader damals beim Motorumbau hatte nut noch "papierdünne" Nutenwände, da war möglicherweise das Verdrängerlager defekt. Hatte damals auch nur ca. 0,5 bar Druck, trotz sehr gewissenhafter Überholung mit Neuteilen. Anderer Lader - sofort 0,7 bar!


    Wenn´s noch der originale (2F-)LLK ist, ist der dicht? Nicht selten gammeln die Alulammellen an/durch, da die schräge Einbauposition und das Plastikleitblech :uhoh: unten ein Feuchtbiotop begünstigt. Bei Alltagsbetrieb sollte man mal die Hand durch die Öffnung der Stoßstange stecken, da kann man so einiges rausfischen... Undichte LLK haben meistens Ölspuren am Netz oder unten am Kunststoff. Ebenfalls bekommt der originale Wellschlauch vom Lader zum LLK im Alter gerne Risse, die man nicht so direkt sieht... Oder der dünne gewinkelte Schlauch vom Plasterohr zum ZLS unter der Ansaugbrücke. Aber das sollte sich alles mit einem Drucktest herausfinden lassen!


    Überall, wo Dichtungen, Schlauchverbindungen oder Übergänge sind, lauern Undichtigkeiten. Deswegen muss alles akribisch gereinigt, festgezogen oder Gummidichtungen gleich erneuert werden... Aber natürlich kann auch der Lader selbst einfach "ausgelutscht" sein...


    Gruß

    Carsten

    Hi,


    alles schön!


    Mit dem Kompensator und Brennring musste aufpassen, sowas hab ich in 63,5mm auch mal verbaut (Powersprint). Das Mistding ist ums Verrecken nicht dicht geworden, egal, wie fest man die beiden Schrauben angeknallt hat. Für mich ist das Prinzip mit dem Drahtgeflecht irgendwie absurd... Hab dann alles mühsam eingeWIGte wieder rausgeschnitten und ein passendes, mehrlagiges VA-Flexrohr von Powersprint eingsetzt. Seitdem Ruhe!


    "Original" war an meinem Bastuck zwar auch ein Kompensator, da war der Brennring aber aus massivem VA. Der war auch dicht, nie Probleme gehabt.

    Für trennbare Auspuffverbindungen liegen ja V-Bandschellen schwer im Trend, die sind aber auch nicht ganz günstig und tricky einzuschweißen...


    Kannst ja mal berichten, ob´s bei Dir geklappt hat!


    Gruß

    Carsten


    P.S.: Für die krümmerseitige G-Laderabstützung solltest Du Dir auch noch was einfallen lassen, die G40 mögen das nicht so gerne ohne (hab ich mal gehört). Ein guter Bekannter, der früher in der "Laderszene" recht populär war, hatte sich damals ein VA-Stück ausgeschnitten, das mit den beiden linken, oberen Krümmerbolzen angeschraubt wurde. So konnte er den Lader seitlich wieder mit Auslassbogen am Arm des Motorhalters befestigen. Nur das dreieckige Gussteil zur Befestigung passt dann evtl. nicht mehr richtig...

    Hi,

    Rückschlagventil müsste in dem langen Ausgangsanschluss eingebaut sein. Diese Pumpen haben früher viele Leute aus dem Schlagwein-Forum verbaut, da hat keiner was von zusätzlichen externen RSV berichtet. Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern...:oops:


    Seltsamerweise steht sogar auf der Walbro-HP nix von so einem Ventil in den technischen Daten. Aber wenn die Pumpen als OEM-Ersatz deklariert werden, wird wohl eins drin sein...


    Gruß

    Carsten

    Hallo Jens,


    hab mal ein bisschen rumgesucht, Google sagt was von 65A-LiMas. Wenn man dort die Explosionszeichnungen anschaut, stößt man auf die Produktgruppe "25", diese sieht aus wie das Teil, das Du suchst. Die Teile-Nr. könnte sein: 068 903 791E. Sind alte Generatoren z.B. im T2/T3. Wenn man allerdings im Netz den Preis sieht, zieht´s einem die Schuhe aus... :O:uhoh:


    Vielleicht doch nach einem defekten Generator suchen und das Teil umbauen?


    Gruß

    Carsten

    Hi,


    ich verstehe das Problem auch nicht so recht... Bei all meinen Zubehör-Alufelgen, die ich jemals hatte, waren die Zentrierringe immer fest in der Felge. Da muss man sich normalerweise nie mehr Gedanken drum machen. Felge drauf, Löcher übereinschieben und Schrauben rein. Bei Stehbolzen noch einfacher!


    Sicher wird der Platz oder die "Aufschieblänge" auf der Nabe durch die Spurplatte weniger, aber das sollte doch für eine normale Radmontage reichen!?


    Gruß

    Carsten