Beiträge von pigga

    Hi.
    Ich hab letzetns son Vaico-Teil verbaut. Passt und funktioniert. Habe das Teil reichlich gefettet vor dem Einbau. Fühlt sich beim Fenster-Kurbeln etwas "Ribbelig" an weil man quasi die Windungen des Drahtseiles beim Kurbeln spürt, aber das Teil mach was es soll. Aus meiner Sicht Preis-Leistungstechnisch okay: Es macht was es soll. Nicht mehr, aber auch nicht weniger-der Pigga kann wieder in Tiefgaragen fahren. Alles gut. M.E. sollte man froh sein dass es solche Nachbau-Teile gibt.

    Ich meine irgendwo mal gelesen zu haben 1mm wäre als Minimum okay. Hatte das gleiche Problem "damals" (TM) mit einer Schrick Welle, nachdem der Kopf geplant worden war....

    Hallo.
    Also bei Deinen Lagerschalen sieht es fast so aus, als wenn die jemand die Hauptlagerschalen vor dem wieder-Zusammenbau mit irgendwas malträtiert hat. Normalerweise ist der Kurbeltrieb beim 86C extrem unzerstörbar. Insofern würde ich dazu raten, irgendeinen anderen 1,3er Motor als Basis nehmen, der noch ok ist.
    Sofern dieser Motor dann in den Zylinder-Laufbuchsen keine Verschleißkanten aufweist kannst Du da Nennmaß Kolben vom 3F einbauen. Optional zuvor mit einer Flexhone Bürste den Kreuzschliff "auffrischen" und gut.
    Aber sooo das Höllentriebwerk ist der 3F an sich ja nun auch nicht....
    Wie wäre es denn, die Innereien vom ABD 1,4er Motor zu nehmen (oder halt nen kpl. ABD Motor), und durch Abplanen des Blockes und Kürzen der Kolben an diesem die Verdichtung auf 3F Niveau zu erhöhen? Diese 100cm³ machen sich durchaus positiv bemerkbar.
    Nach meinen Erfahrungen müsste man dann aber auch die Daten im EPROM der Digifant entsprechend individuell anpassen. Eine Adresse, die sowas kann, die mir dazu einfällt wäre Rüddel Motorsport. Da evtl. mal vorsichtig anfragen ob der Bock auf sowas hat? (Evtl würde der auch die Arbeiten zum Kürzen von Block und Kolben ausführen bzw. ausführen wollen?).
    Wie gesagt: Motoren aus dieser Baureihe gibt es (noch) reichlich. Deswegen muss man nicht unbedingt de schlechteste Basis nehmen zum Neuaufbau. Und ein Hubraum-Upgrade wäre sicher auch nicht verkehrt.
    Wenn es indes billig sein soll würde ich irgendeinen 1,3er nehmen (MH, 2G, NZ, AAV oder was weiß ich), und den implantieren.

    Was für eine Nockenwelle war da verbaut gewesen? Doch bestimmt keine original-Nockenwelle, oder?
    Oder hat da irgendein Held die Mehrlagen Metallkopfdichtung vom 6N verbaut gehabt? Normal ist das jedenfalls nicht.
    Ich würde nach so einer Attacke die Ventilführungen auf Spiel/Verschleiß prüfen lassen von einem Motorenmensch mit Erfahrung. Und die Ventiltaschen nachsetzen lassen von einem der's kann, oder zurückrüsten auf Serien-Nockenwelle bzw. halt die Ursache beseitigen, warum die Ventile aufgesetzt haben.
    Und schau mal nach ob sich die drei Nuten für Ventilfeder-Keile oben im Ventilschaft schon ausgewaschen haben durch das Gehämmer.
    Die Kolben müssen wohl eh raus. Bei der Gelegenheit kannste die Kolben mit neuen Ringen versehen und die Zylinder mit ner Flexhone nachhonen. Bei der Laufleistung sicher nicht optimal, aber könnte klappen. Plan B wäre, den Block auf Übermaß bohren zu lassen. Kommt halt drauf an welchen Aufwand Du treiben möchtest?

    Zitat

    Original von Carsten W Hauptsache ein Öl mit GL4-Spezifikation für unsere alten Schaltboxen, dann sollte es keinen Ärger geben...


    Moin.
    Carsten W hat absolut Recht. Für "Transaxle"-Getriebe gilt normal "GL4". Manche wüschen sich ein "Upgrade", aber nach meinen Erfahrungen funktioniert "GL5" nicht gut. Dann gibt's durchrutschende Synchronringe usw.
    Bei VW gibt's daher für Transaxle-Getriebe die Spezifikation "GL4+". Die sollte das Öl erfüllen, dann wär's m.E. ideal.
    Ich habe mehrfach http://www.castrol.com/de_de/g…syntrans-v-fe-75w-80.html verwendet. Ohne Probleme bislang. Viele im Netz loben Fuchs-Öl über den grünen Klee. Aber auch hier nach der "GL4+"-Norm gucken, dann wird alles gut....

    Zitat

    Original von Moksha
    Spaß beiseite, ich weiß nicht mehr weiter.
    Folgendes Problem:
    Mein Polo geht einfach aus wenn er warm gefahren ist.
    Kalt läuft er einwandfrei.
    So, und jetzt kann ich nur hoffen das es hier Experten gibt die mich vor dem Wahnsinn retten können.............. :-)


    Ob ich Dich davor retten kann vermag ich nicht zu beurteilen ( :D), aber ich hatte sowas damals (tm) mal an meinem AAV. Da hatte die Lambdasonde einen Sch(l)uss und meldete dem Steuergerät immer "Gemisch zu fett", woraufhin der kleine Rechenknecht wohl das Gemisch soweit abmagerte, bis der Karren stehen blieb. Auch bei mir trat der Fehler erst bei warmem Motor auf, vermutlich weil bei kaltem Motor die Lambdaregelung noch inaktiv ist? Seinerzeit stand bei mir auch nichts im Fehlerspeicher. Bei den moderneren Steuergeräten wie an Deinem Rennwagen vermute ich allerdings, dass ein Fehler gesetzt würde. Dennoch, die Sonde mal abzustöpseln wäre meiner Meinung nach einen Versuch wert.

    Der Jens...
    Hi! :-)
    Ich denke von den Schmiereigenschaften her sollte jedes heutzutage verfügbare Mehrzweckfett den zu erwartenden Belastungen gewachsen sein. Höchstens die Temperatur könnte noch eine Rolle spielen (nicht dass das Fett aufgrund der Strahlungswärme des Motors "ausläuft").
    Lithiumverseiftes Fett hat den Hauptvorteil einer erhöhten Langzeitbeständigkeit gegenüber Luft, Wasser und anderen Umwelteinflüssen. Es ist somit vermutlich als "Lebensdauer-Füllung" für das Lenkgetriebe entsprechend besser geeignet.
    Viele Grüße!

    Hi.
    Die "neueren" VWs haben soweit ich weiß ein größeres Relais, das alle Funktionen in sich vereint.
    Die alten 6Ns etc. haben zwei Relais: Ein Wischerrelais für den Front-Wischer und ein Relais für den Heckwischer. Frontwischerrelais hat meist eine "19" aufgedruckt und das Heckwischerrelais eine "77".
    Soweit ich das rausfinden konnte wird die Wischwasserpumpe (die vermutlich nicht wenig Strom ziehen dürfte!) direkt aus dem Lenkstockschalter mit Spannung/Strom versorgt. D.h. selbst wenn Du beide Relais ziehst, wird die Pumpe noch anlaufen.
    Von den zwei Zuleitungen zur Pumpe ist jeweils eine zu den beiden Relais geführt. Da die Pumpe umgepolt werden muss (je nachdem ob vorn oder hinten Wasser kommen soll), erhält entweder das eine oder das andere Relais am Pin "I" einen positiven Spannungsimpuls und "weiß" dann entsprechend, dass es für soundsoviel Sekunden den Wischer laufen lassen muss.
    Evtl hilft Dir das weiter?
    Viele Grüße!

    Zitat

    Original von Opa Marco
    ...nachdem ich die Suche schon ordentlich bemüht habe, bin ich leider noch kein Stück weiter. ?(
    Mein Kleiner (93er AAV) springt nicht mehr vernünftig an. X(
    Wenn ich den Schlüssel rum drehe, springt er zwar sofort kurz an, geht aber auch sofort wieder aus. Es ist dabei egal, ob er kalt oder warm ist.


    Hi.
    Das klingt grundsätzlich erst einmal nach einem Problem mit dem richtigen Kraftstoff-Luft Gemisch und (eventuell) nach einem Problem mit der Kraftstoffversorgung. Wäre es ein zündungs-seitiges Problem würde er wohl bei feuchter witterung schlechter anspringen, gar nicht anspringen oder Du hättest "harte" Aussetzer während der Fahrt.
    Da die Monomotronic des AAV schon eine adaptive Lambda-Korrektur hat, ist sie sozusagen "lernfähig". D.h. weil der Drosselklappenwinkel die einzige Last-Größe des Systems ist, werden eventuelle Abweichungen zwischen soll&istwert über ein Lambda-Korrekturkennfeld (ich nenne es mal so) korrigiert.
    Das hat den Vorteil, dass das System sehr resistent gegen Fehler ist.
    Zugleich hat es den Nachteil, dass ab einem gewissen Punkt das System dann schlagartig die Segel streichen kann.
    Digijet hat grundsätzlich schon einmal Recht: Der Gummiflansch unter der Drosselklappe wird mit der Zeit porös. Undichtigkeiten in diesem Bereich (Falschluft) würden sich besonders im Leerlauf. und unteren Lastbereich äußern, weil dann die Drosselklappe fast geschlossen und der Unterdruck in der Ansaugbrücke am größten ist. Das Teil kostet 20€ und ist relativ einfach zu tauschen. Das würde ich schon mal "auf Verdacht" wechseln.
    Dann Thema Kraftstoffversorgung: Wenn vorn zu wenig Sprit ankommt, dann müsste sich das nach meinen Erfahrungen am ehesten unter Vollast bemerkbar machen (weil dann der Kraftstoffbedarf am höchsten ist). Dennoch kann es nicht schaden, den Kraftstoffliter hintem am Tank mal zu wechseln. Wird oft vergessen bei den Kisten.
    Was Du noch machen könntest wäre den Kraftstoffdruck zu messen. AFAIK liegt der bei den Mono-Einspritzern bei 1 bar? Ich habe einmal einen Fall gehabt, da war (so vermute ich) die Feder im Druckregler "ausgeleiert" (Druckregler sitzt mit in der Einspritz-Einheit, so eine Feder hinter nem Blechdeckel). Dann kannst Du eigentlich nur noch die kpl Drosselklappeneinheit tauschen.
    Den kleinen Stellmotor hingegen kannst Du abbauen und mit einer externen Spannungsquelle testen. Das ist nur ein kleiner DC Motor mit Schneckengetriebe. Auch den Leerlauf-Schalter am Stellmotor kannst Du mit einem Durchgangsprüfer testen. Im Bedarfsfall kannste den Stellmotor tauschen.
    Falls der Stellmotor in Ordnung ist, aber die Drosselklappe nicht weit genug öffnet kann es auch sein, dass das Potentiometer in der Drosselklappeneinheit keine vernünftige Rückmeldung gibt. Dies halte ich in Deinem Fall aber für eher unwahrscheinlich. Weil wenn das Steuergerät ein unplausibles Poti-Signal erkennt geht es normalerweise in den "Notlauf" und Du hast eine Leerlaufdrehzahl von 1500-2000UPM.
    P.S.: Der AAV hat ja bereits einen Fehlerspeicher. Den auslesen (zu lassen) wäre sicher auch mal einen Versuch wert.
    Viele Grüße!

    Hallo.
    Als Ergänzung vielleicht noch: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die beiden Wellendichtringe nach den Jahren manchmal echt knallefest sitzen. Heraushebeln mit einem langen Schraubendreher funktioniert hier nicht immer und nach innen ist bei den Polo-Getrieben recht wenig Platz weil da schon direkt das Kegelrollenlager sitzt, d.h. mit einem Gabelschlüssel hochkant hinter packen geht auch nicht immer. VW Spezialwerkzeug VW 771/37 ist hier eine große Hilfe. So was ähnliches kann man sich bestimmt auch mit Hausmitteln "basteln".
    Bei hoher Laufleistung kann der neue Dichtring wieder undicht werden, weil der alte Ring zu massiv eine Riefe im Antriebswellenflansch hinterlassen hat. Hier würde ich im Zweifelsfall auf der Drehbank mit ölgetränktem Schleifleinen die Riefen so gut es geht versuchen herauszuschleifen. Bei mir hat es zumindest funktioniert, der neue Wellendichtring hat die "Untermaßigkeit" des Antriebswellenflansches verziehen. Den Flansch vor dem Wiedereinbau gut einfetten, dann überlebt es die Dichtlippe auch.
    Was die Kegelräder im Diff. angeht hat Carsten nicht unrecht: Wenn beide Antriebswellenflansche "draußen" sind, kann es passieren, dass einem die beiden Kegelräder wegflutschen. Bis zu einem gewissen Punkt ist das noch unkritisch (man kann die mitm Schraubendreher o.ä. wieder in Position rücken. Würde sowas aber besser vermeiden, weil wenn die aus dem Sichtbereich weggewandert sind können die in der Tag ins Getriebe fallen. :oops:
    Neues Getriebeöl muss VW Spezifikation API GL4+ sein, wenns 100% richtig werden soll. Also kein G4 und kein G5.

    Zitat

    Original von Dann
    ....So jetzt habe ich gesehen , dass kein Gewinde mehr da ist um es höher zu schrauben. Zumal das ja auch nicht gehen würde, weil die Kolbenstange zu kurz ist.
    Verstellbereich gibt H&R ja mit 30-70 mm an aber das geht doch garnicht.


    Hi.
    Deckt sich mit meinen Erfahrungen. Theoretisch könnte man das Fahrwerk vorn noch höher drehen, aber da hat man seitens des Herstellers anscheinend das Gewinde "kürzer gedreht". Dies wurde aber m.E. mit gutem Grund so gemacht, da die Kolbenstangen bei diesem Fahrwerk stark gekürzt sind (Rebound).
    Schau mal in's Gutachten: Die mögliche Tieferlegung (30-70mm) bezieht sich auf's G40 Fahrwerk bzw. auf's "Sportfahrwerk". Das ist soweit ich weiß ja schon 20mm tiefer als die Serienfedern, oder?
    Das entspräche gegenüber dem 0815 Serienfahrwerk einer Tieferlegung von 50-90mm, und das kommt durchaus hin.
    In Kombination mit den im Gutachten aufgeführten 195/45R15 und den im Gutachten aufgeführten Positionen der Federteller bekommst Du so gerade die geforderte Bodenfreiheit.
    Man muss aber dazu sagen, dass (zumindest meiner Meinung nach) ein weiteres höher drehen des Fahrwerkes beim Gewindefahrwerk vom Fahrverhalten massive Nachteile mit sich bringen kann. Nicht nur wegen des Rebounds der Dämpfer, sondern auch weil bei den Gewindefahrwerken des 86C die Lenkhebel tiefer gesetzt werden müssen. Das ergibt irgendwann eine "komische" Lenkgeometrie.
    Ach so: Beim KW Gewinde sind die Lenkhebel auf der gleichen Höhe angebracht. Die KW Gewindefahrwerke weisen jedoch mehr Gewinde auf, so dass man hier eher für die Abnahme auf die nötige Höhe/Bodenfreiheit kommen kann...ob sich das dann besser fährt? Glaube nicht.

    Hi.
    Rote Schraubensicherung ist fast wie Sekundenkleber. D.h. wenn Du die Schraube irgendwann nochmal los bekommen willst nimm "mittelfeste" Schraubensicherung.
    Ich verwende seit Jahren das blaue "mittelfeste" Zeugs von Petec. Ohne Probleme.
    Wenn das Gewinde tot ist, entweder aufbohren auf die nächste Größe, oder mit Helicoil, Time-Sert usw. das Gewinde reparieren.

    Zitat

    Original von 19Passi94also leute wem sagt die marke VALEO was ? ist das etwas oder soll ich die finger davon lassen, sachs gibts auch in ebay für 90 rum was mir echt total günstig vorkommt ...


    Hi.
    Valeo war u.a. Erstausrüster bei VW, auch wenn ich "gefühlsmäßig" Sachs vorziehen würde.
    Ich habe auch schon mal auf ausdrücklichen Wunsch des Besitzers so eine 45€ Kupplung von ATP Wagner Autoteile Motorensuche und wie sie alle heißen verbaut. Hat auch funktioniert.
    Also der Anteil des Schrotts bei Billigteilen ist meiner Meinung nach die letzten Jahre deutlich runter gegangen. Trotzdem weiß man nie zu 100% was man da kauft. Valeo ist ja immerhin Markenware.
    Wegen "günstig": Wenn Du mal nach Golf III 1,4l 60PS Kupplung in der elektronischen Bucht suchst, müsstest Du ja die Kupplungs-Ausführung finden, die auch an Deinem Wagen passt.
    Da springen mich sofort ein paar Auktionen an, in denen Sachs Kupplungssets für 90€ angeboten werden.
    Die günstigsten No-Name Kupplungskits fangen so bei 40€ an...
    Ist doch nicht soooo schwer, oder? ;)

    Zitat

    Original von 19Passi94
    So hab mir überlegt gleich die kupplung mit zu machen. Problem ist ich finde keine in ebay oder daparto oder sonstwo für den 3f nur für alle anderen nur nicht 3f selbst mit schlüsselnummer kommt immer der alte 2er Polo. Hab jetzt schon gelesen dass angeblich die kupplung bzw. kupplungen bis 75 ps alle diesselben sind. Stimmt das?


    Hi.
    Soweit ich weiß gibt es beim Polo 86C nur 3 Kupplungs-Varianten:
    Einmal die alte Version mit 180mm Mitnehmerscheibe, dann die "neuere" Version mit 190mm Mitnehmerscheibe und die G40 Version mit 200mm Mitnehmerscheibe.
    Die 180er Kupplung gab es soweit ich weiß nur bis in mitte der 80er Jahre.
    Schwungscheiben sind bei 190er und 200er Kupplung identisch. D.h. Du wirst wohl "irgendeine" 190mm Kupplung nehmen können, die beim 86C passt.
    Wenn der Apparat so wüste Geräusche macht und die Kupplung nicht sauber trennt kann es auch gut sein, dass eine der Torsions-Dämpfer Federn aus der Mitnehmerscheibe herausgefallen ist. In dem Fall verklemmt sich die Feder gern an den 6 Schwungrad-Schrauben und vermackeln die Schraubenköpfe. Dann solltest Du die Schrauben mit erneuern.
    Wenn "da unten" noch nie jemand bei war würde ich bei der Gelegenheit ohnehin die Schwungscheibe abnehmen und den dahinter befindlichen Wellendichtring ersetzen. Der ist nach so vielen Jahren meist nicht mehr sehr elastisch. Und weil Du dazu den Dichtring-Flansch abnehmen musst, würde ich die dahinter befindliche Papierdichtung mit erneuern. Je nachdem, wie gut Du den Dichtflansch ab bekommst würde ich evtl auch gleich ne neue Ölwannendichtung verbauen. Diese würde ich dann aber mit einer dünnen Schicht Dichtmasse (Dirko HT) einsetzen.
    Der Wellendichtring ist 105x85x10mm (gibt auch 11mm dicke Ringe, passen auch). Du bekommst im Zubehör entweder den Welledichtring einzeln, oder den kpl. Flansch mit einvulkanisiertem WeDiRing.
    Die paar zusätzlichen Dichtungen kosten kaum Geld, sondern im wesentlichen Zeit. Wenn Du es selbst machst, würde ich die paar Minuten zusatzarbeit "investieren".
    Ach so: Der Kupplungskorb ist mit 9mm Außenvielzahn befestigt. Die lassen sich am besten mit nem 9er Ringschlüssel mit Vielzahnprofil lösen...
    Viel Glück!

    Zitat

    Original von 86c-coupe
    Beispiel, da hat ein Kollege Block und Kolben um ca. 2,5mm abgefräst und die Ventiltaschen um 2mm vertieft. Dabei kam dann eine Verdichtung von 11,5:1 heraus. Bei diesen Fräsmaß bin ich mir aber nicht mehr sicher, ob du dann evtl. einen kürzeren Zahnriemen brauchst.


    Ja einen kürzeren Riemen brauchst Du dann. Du kannst theoretisch auch den Verstellbereich der original WaPu vergrößern, aber dann läuft das Pumpenrad arg außermittig und es pumpt nicht mehr so gut.


    Zitat

    Auf jeden Fall glaube ich, daß der recht leichte ABD-Kurbeltrieb eine solche Verdichtungserhöhung nicht klaglos übersteht. Da hat man schon häufiger von Kolbenklappern und Zylinderriefen gehört...


    Also 100.000km hält es. Zumindest im Alltagsbetrieb. Ist halt nen typischer 6N Motor: Die Kolben kippeln irgendwann beim Kaltstart, die Zylinder/Kolben bekommen Riefen, aber dennoch kein nennenswerter Ölverbrauch.
    "schneller" ist son 1400er nicht unbedingt. Du hast halt untenrum mehr Drehmoment, das merkt man schon.