Beiträge von airborne

    Ach Ihr Bube, dafür gibts doch schon längst gute Lösungen, nämlich die vom Frank. Ja das ist bei mir ein 8V aber da kann man mal sehen was da noch an Platz ist und weiterhin muss man ja vielleicht nicht unbedingt ganz so lange Trichter haben. Man könnte auch auf die Idee kommen die Spritzwand links und rechts der Trichter zu schlitzen, dann in Richtung Innenraum etwas reinzubiegen und das ganze dann mittels je eines Blechdreiecks wieder zu versteifen. Wenn man dabei die FIN ganz lässt gibt das auch sicher keinen Ärger. Wir könnten das wieder zu einem Thread "Einspritzung oder Vergaser, wenn ja - warum nein" machen aber ich glaub das bringts nicht. Ein schnelles, präzises Unterdrucksignal was ein Steuergerät bräuchte ist wahrscheinlich mit vereinzelter Gemischaufbereitung und ordentlichen Nockenwellen nicht zu haben, aber für eine Unterdruck-Zündverstellung - ggf. mittels eines kleinen Sammlervolumens - wirds evtl. reichen. Ich selbst würde jedenfalls keine Kompromisse machen, wenn es so ein (Renn)motor sein soll, dann richtig. Drehzahlfest, Hochverdichtet, Nockenwellen für viel Spitzenleistung bei viel Drehzahl. Ansonsten muss man ja bei den Drehzahlen wo es grade geil wird schon wieder aufhören... :evil:


    Hier vom Konzept her auch so wie ich mir das gewünscht habe: Drosselklappen möglichst nah am Kopf, Injektoren spritzen knapp vor die Einlassventile. Saugrohrlänge wird auf der anderen Seite der Drosselklappe mittels Trichter aufs Optimum gebracht. Die Ansaugbrücke gibt es auch alternativ mit ein paar Grad Radius, dann kommt man - wenn man eine Airbox fahren wollte - etwas weiter von der Motorhaube weg. Um eventuellen TÜV muss man sich halt selber kümmern...


    EDKA

    Hallo zusammen,


    Frank hier aus dem Forum (Audi50ls) hat schon seit mehr als 10 Jahren mit dem Thema Motorsportkonstruktionen an den VW Motoren, speziell Polo zu tun. Seine Entwicklungen fahren erfolgreich beim Slalom und am Berg. Wer sich seinen Audi 50 Restaurationsthread anschaut bekommt auch ein Bild der grundsätzlich angewendeten Akribie.


    Ich selbst stecke seit 2013 eigentlich permanent die Köpfe mit ihm zusammen, kümmere mich dabei hauptsächlich um die elektronische Seite der Dinge (Abstimmung, Steuergeräte)


    Nachdem wir das hier gelesen haben und weil es sehr oft Fragen zum Thema Einzeldrossel gibt haben wir uns entschieden ein bisschen darüber zu berichten, angefangen mit "Warum überhaupt Einzeldrossel".


    Folgendermaßen haben wir uns das so vorgestellt: Frank und ich bauen einen Beitrag bzw. eine Beitragsserie auf meiner leider derzeit etwas brach liegenden Seite "rennpolo.com". Gleich vorweg: Der Entwicklungsaufwand dieser Anlagen ist erheblich und die Halbwertszeit des Wissens kurz, wir bitten daher um Verständnis darum dass wir keine "Nimm das, das und das" Anleitung bieten können und wollen. Wir werden da schematisch/grundsätzlich bleiben und das ist auch der Grund warum dieser Teil nicht öffentlich bearbeitbar/bebeitragbar ist.


    Dazu ergänzend werde ich gleich mal hier im Forum einen Technikthread starten. Da kann das ganze dann diskutiert / hinterfragt werden. Vom Fokus her ist es an Motorsportler und Technikbegeisterte gerichtet.


    Gruß


    Martin

    Oh, bin ich da irgendwie ha rsch rübergekommen? Das war nicht beabsichtigt! Ich wollte es nur so schreiben dass es jemand der vielleicht eine ähnliche Frage hat auch nachvollziehen kann.


    Gruß


    Martin

    Im DMSB Handbuch, blauer Teil und in den Vorschriften der Gruppe H (soweit ich mich erinnere wolltest Du ja ein Gruppe H Auto bauen?) steht das relativ genau, ich hab grad nochmal gelesen.


    Grundsätzlich und hier und in anderen Foren auch schon diskutiert:


    Es ist ein kleines Politikum, Eigenbaukäfige müssen (ausser im Slalomsport!) gewisse nachgerüstete Verstärkungen haben (Diagonalstrebe, ggf. mit Knotenblechen, A-Säulenabstützung, Doppelter Flankenschutz). Sie sind dann möglicherweise etwas schwerer und es kann auch künftig immer wieder mal eine neue Nachrüstung gefordert werden. Andererseits denkt man sich das ja nicht aus um den Stahlumsatz anzukurbeln sondern weil es mehr Sicherheit verspricht. Jede Änderung muss trotzdem immer fachmännisch mit den korrekten Materialien gemacht werden.


    Überrollvorrichtungen mit ONS oder DMSB Zertifikat haben sozusagen Bestandsschutz. Den wollten wir gern erhalten, weil man dann ohne weiteren Aufwand auch mal was anderes außer Slalom fahren kann und auch weil bei uns die Zelle in den Fahrzeugpapieren so eingetragen ist. Ob dein Wiechers-Käfig überhaupt zertifiziert ist und ob Du den zertifizierten Status erhalten wollen würdest geht aus deinem Thread nicht hervor. Für uns war es die Motivation den Weg mit der T-Strebe zu gehen.


    Schlussendlich: Wenn Du die Strebe da wo Du sie eingezeichnet hast hinmachst würde ich sagen ein TK könnte kritisieren dass die einzige Verbindung der Gurtstrebe zum Hauptbügel über die Anbindung der verschraubten Diagonalstreben erfolgt. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen dass es so gemeint war als man "verschweißt" gefordert hat.


    Daher: Frag besser vorher mal einen TK aus der DMSB Liste oder bau eine unabhängige Strebe ein.


    Gruß


    Martin

    Es ist so einfach wie unbefriedigend: Wenn Du einen Bügel, Käfig oder Zelle mit Zertifikat hast und es dort diese Strebe nicht gibt, dann kannst Du sie zwar nachrüsten (geschweißt/nicht geschweißt ist mir gerade nicht geläufig) - dann wird aber Bügel/Zelle/Käfig dadurch automatisch ein Eigenbau und muss den Eigenbauvorschriften entsprechen.


    Es könnte sein dass der Hersteller es nachrüsten kann so dass es weiterhin einem Modell mit Zertifikat entspricht, das kann dir nur Wiechers beantworten. Wir haben dieselbe Problematik gehabt und es durch die bereits beschriebene T-Strebe bzw. Gurtstrebe mit Abstützung gelöst.


    Löcher haben wir dazu keine gemacht sondern gemäß Handbuch Verstärkungsplatten eingeschweißt und dort die Rohre verschweißt.

    Also ich frage mich vor allem wieso Du denn überhaupt noch Sachen fragst, es kommen ja sowieso immer nur Antworten die Du schon kennst/probiert hast/nicht für dich anwendbar sind.


    Im übrigen ist nicht zu vernachlässigen dass die Leute die hier versuchen zu helfen teils erhebliche Zeit investieren um "zu googlen", Kataloge zu wälzen, Teilenummern rauszusuchen, Screenshots zu machen. Wäre echt mal ne angenehme Überraschung wenn da mal wenigstens ein kleines bisschen Wertschätzung rüberkäme, mal unabhängig davon ob es diese Kolben in der Stückzahl dann dort tatsächlich bestellbar gibt. Genau wie im echten Leben gehört das in einem Forum wie diesem auch zum guten Ton. Es hatte dabei sowieso niemand eine echte Chance mit einem guten Vorschlag zu helfen, der Zylinderschleifer hat ja die Lösung offenbar nach ein paar Stunden gehabt. Wenn Du schon weißt dass die Lagerbestandsanzeigen Quatsch sind dann kannst Du das ja entweder eingangs mit reinschreiben oder hinterher nicht beleidigt sein wenn es einer vorschlägt.


    Ich habe es an anderer Stelle schon mal geschrieben und mir wurde da auch nicht geglaubt: Frag beim Wahl. Manchmal hat er noch durchaus günstige Quellen oder einen anderen günstigen Einfall. Manchmal kann er Kolben durch Beschichten retten.


    Wenn es dir - wie sonst in deinen Posts immer zu lesen - aufs Geld ankommt - dann lass es mit diesen Block, so günstig er auch war, bleiben und such einen bei dem honen, Kolbenringe, ggf. beschichten reicht. Bohren ist ja immer relativ teuer und auch nicht ohne Risiko. Nachher hast Du dann einen Span irgendwo klemmen, zum Beispiel an der Zündkerze, dann bricht der Isolator ab, peng - nächster Motor kaputt.

    Zitat

    Original von skibby
    Allerdings habe ich bislang noch keine Probleme damit gehabt. Und da sind jetzt schon so einige Kilometer zusammen gekommen.


    Die Lösung mit dem TC4427 ist grundsätzlich die sauberste die man mit logischen Spulen umsetzen kann. Allerdings sollte man da wissen, was man macht..


    Bei mir ist es genauso, allerdings habe ich die kleinen Platinchen die genau wie IGBTs geformt sind mit dem TC4427 drauf hier liegen, die wären dead simple einzubauen, da muss man im Falle einer UMC echt gar keine Ahnung dazu haben:

    Hallo Kai,


    Es wird etwas offtopic und siehe oben - ich bin kein Elektronikkönner - aber grundsätzlich: Nein, das hat was damit zu tun dass bei einer Logikspule das Signal zum laden/funken sauber high/low also 0V/5V oder 0V/12V sein muss. Dazu brauchts wenn der IGBT drin bleibt eben einen Pullup-Widerstand, je nach verwendeter Zündspule gegen 5V oder 12V. Google wirft da eine bessere Definition aus, im Megasquirt Forum wurde das auch schon satt durchgekaut.


    Gruß


    Martin


    Ich fürchte - und ich bin jetzt kein begnadeter Elektroniker noch weiss ich wie die UMC genau konstruiert ist - es liegen wenn man einfach die Treiber weglässt die offenen CPU Pins vom Microcontroller an. Verpolung oder Spannungsspitzen an GND oder auch zurückfließender Strom wird dann ggf. Schaden anrichten.


    Daher entweder:
    IGBTs wenn man eine "richtige" Spule feuern will


    oder Pullup-Widerstand am IGBT zu 5V/12V für Spulen mit integrierten Treibern


    oder TC4427 MOSFETs für logisch 5V oder 12V, auch für Spulen mit integrierten Treibern, als die sauberste Lösung.


    Ob Peter jetzt die 2 Düsentreiber einlötet oder nicht ist mal nicht kriegsentscheidend, die hast Du genauso schnell auch wieder raus. Den blanken CPU PIN würde ich im Zweifel aber nicht einfach verwenden.


    kai 1 : Entweder auf diyautotune.com oder über mich wenn ich das nächste mal bestelle. Aktuelle Preise:


    ohne Kabelbaum - 330,00 EUR
    mit 80cm Kabelbaum - 380,00 EUR
    mit 2,40m Kabelbaum - 410,00 EUR


    In Preis/Leistung sind die "inoffiziellen" MS2 Derivate natürlich nicht zu schlagen aber ich bin da raus. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.


    Gruß und viel Erfolg


    Martin

    Zitat

    Original von typ86
    ich habe mit "No limits" telefoniert, die würden auch eine UMC ohne Treiber machen, damit das direkt zum VW/Audi Klotz passt. Wäre also kein Problem.


    Da gibt es im Megasquirt Forum vom User Alphagta ein paar schöne Zündtreiberadapter auf Basis TC4427A, die könntest Du einfach anstelle der IGBTs einlöten, das ist die saubere Lösung. Simple Pullups lösen das Problem eigentlich auch.


    Ich habe nur den Eindruck die UMC und deren Support wird immer stiefmütterlicher behandelt, es scheint mir fast als wolle man lieber Ecumaster Steuergeräte verkaufen und mit der "Bastelei" nicht mehr so viel zu tun haben. Leider ist mir auch aufgefallen dass man schnell in den offiziellen Megasquirt Foren unten durch ist wenn mal rauskommt dass man ein "pirated" MS Derivat hat.


    Ich würde daher wenn ich erneut vor der Wahl stünde und in deiner Situation wäre einfach eine Microsquirt nehmen. Poti an die Webers hinbauen wie deedee meinte und Ignition only mit Lastgröße TPS abstimmen. Damit könnte man dann auch - wenn man es denn wirklich irgendwann wollte - sogar auf Einspritzung oder Aufladung erweitern.


    Gruß und viel Erfolg


    Martin

    UMC hat Zündtreiber, MicroSquirt, die auch in Frage käme, hat keine. Der beliebte Audi A3 wasted spark Klotz hat Treiber drin, Stabspulen gibts solche und solche. Manche raten von den Stabzündspulen ab weil sie sich am 8V nicht so gut befestigen lassen und weil sie immer Hitze und Vibrationen ausgesetzt sind. Die Logfunktion in Verbindung mit Breitbandlambda ist Gold wert auch wenn man Vergaser fahren will, weil man eine Kurve Lambda zu Drehzahl zu Last erzeugen kann, die dir sagt wo du wie fett oder mager bist.


    Gruß


    Martin