Beiträge von airborne

    Ich würde bei 1300ccm bleiben, einfach nur falls das irgendwann doch mal bei irgendeinem Wettbewerb gefahren werden soll oder falls es mal jemand kauft der das möchte. Und bei so nem schönen Auto auch möglichst in der Epoche bleiben mit den Teilen. Ob die Kolben neu müssen kann dir Kolben Wahl in Fellbach sagen, die können vieles retten. Ich finde nicht dass das so schlimm aussieht, Du hast aber auch nur das eine Bild hochgeladen, oder? Ich habe das so verstanden dass Du damit keine Rennen fahren willst, dann muss da ja vielleicht auch nicht alles auf die Spitze getrieben werden. Wenn der Kurbeltrieb mit Kolben beschichten und neuen Ringen zu retten wäre würde ich eher einen neuen Block suchen. Da die Kolben ja derzeit schon 75.5er sind hat man ja etwas Fleisch. Ganz grundsätzlich: Das sollte alles mit einer gründlichen Bestandsaufnahme ggf. von Fachleuten beginnen - damit meine ich insbesondere alle relevanten Maße nehmen/kontrollieren. Dann entscheiden.


    Wir fahren die Kombination Honda Pleuel mit Honda Guss-Flachkolben bei uns im Polo aber ohne (kostenpflichtige) Bearbeitung an Kolben und Pleueln ging das auch nicht. Das liest sich in den Katalogen immer einfacher als es dann in Wirklichkeit ist, ich gehe da mal nicht ins Detail aber es findet sich hier ein Thread von einem gewissen deedee der das ausgetüftelt hat. Zuverlässig funktionieren tut es aber jetzt schon eine ganze Weile.

    Hallo zusammen,


    ich habe eine B&B Abgasanlage 55mm ab Kat gebraucht gekauft, leider war kein Gutachten / ABE dabei. Auf dem Endtopf ist "B & B 86 C 102" eingeschlagen. B&B wollen grundsätzlich für Gutachten - wenn man keine Rechnung vorweisen kann - 50 EUR. Hat vielleicht hier jemand das Gutachten zur Hand?


    Danke und Gruß


    Martin

    Hallo zusammen,


    ich wärme das nochmal auf weil ich mit dem gleichen Auto vorm gleichen Problem stehe wie simsone2. Visaton DX 4x6er und die Visaton FRS7 gibts ja noch und eine Mittelaufnahme-Adapterplatte sowie Spiegeldreieckhochtöneraufnahmen könnte ich mir 3D drucken. Radio soll ein Blaupunkt Bremen SQR46 DAB werden. Einen Sub-Out gibt es wohl offenbar auch, angesichts Ahnungslosigkeit müsste ich nur mal wissen wie die Frequenzweichen auszusehen haben und was ich in Sachen Untersitzsubwoofer heutzutage so nehmen kann, auch was für einen Verstärker man dazu braucht. Gibts da vielleicht noch oder wieder auch was passendes Fertiges?


    Danke und Gruß


    Martin

    Gussrohlinge anschauen, dazu fehlt mir sowohl Zeit als auch Interesse, es ist ja auch hinlänglich verbreitet was Du alles hast und kannst, da wünsch ich den Interessenten einfach nur dass auch das "tun" folgt. Was die Umstände angeht - da bin ich erschrocken und es tut mir auch sehr leid - aber erraten kann man das nun nicht.


    Und von wegen Röhm, naja. Wenn er irgendwas anbieten wollen würde dann hätte er es schon jahrelang können. Verhindern dass er eine der Wannen kriegt kannst Du nur indem Du nicht nur ihm sondern auch sonst niemandem eine verkaufst. Man nennt es unternehmerisches Wagnis, ich würd mir jedenfalls wie geschrieben nichts draus machen und ich denke das macht sonst auch niemand. Und wieso hält er sich? Ganz einfach, er produziert eine handvoll Teile die weiterhin gekauft werden.

    Vor allem ist das mal wieder in erster Linie eines: Heiße Luft. Vor fast auf den Tag genau 2 Monaten hattest Du die Dinger zu 300 EUR im Facebook angekündigt. Bilder gab es und gibt es dort auch zuhauf, da gehts halt weniger geheim zu als hier im Forum. Was wurde daraus? Nichts. Genauso nichts wie aus "Ich kann Dir einen Zylinderkopf machen". Wenn dein mysteriöser Vorgänger einen Markt für die Dinger gesehen hätte - wieso hat er dann die letzten 10 oder noch mehr Jahre keine gießen lassen und die dann vermarktet? Und diese Nummer mit dem bösen Tuner der dich erpresst, also entweder (hoffentlich) glaubst Du das selber nicht oder erwartest zumindest nicht dass es einer glaubt. Wer würde denn auf die Idee kommen gegen dich mit nachgießen anzutreten, mit erheblichem finanziellen Aufwand, in dieser pupskleinen Polowelt und dann noch zum eigenen Einstandspreis? Und wenns den gäbe - warum hat er nicht längst aus einer Schrick 827er Wanne das Innenleben rausgeflext und zusammen mit einer Blechwanne oder der BarTek-Wanne eine nachkonstruiert? Davon abgesehen halte ich die Aluwanne für so nützlich wie einen zweiten Bauchnabel aber das muss dann jeder selbst wissen.

    Ach Ihr Bube, dafür gibts doch schon längst gute Lösungen, nämlich die vom Frank. Ja das ist bei mir ein 8V aber da kann man mal sehen was da noch an Platz ist und weiterhin muss man ja vielleicht nicht unbedingt ganz so lange Trichter haben. Man könnte auch auf die Idee kommen die Spritzwand links und rechts der Trichter zu schlitzen, dann in Richtung Innenraum etwas reinzubiegen und das ganze dann mittels je eines Blechdreiecks wieder zu versteifen. Wenn man dabei die FIN ganz lässt gibt das auch sicher keinen Ärger. Wir könnten das wieder zu einem Thread "Einspritzung oder Vergaser, wenn ja - warum nein" machen aber ich glaub das bringts nicht. Ein schnelles, präzises Unterdrucksignal was ein Steuergerät bräuchte ist wahrscheinlich mit vereinzelter Gemischaufbereitung und ordentlichen Nockenwellen nicht zu haben, aber für eine Unterdruck-Zündverstellung - ggf. mittels eines kleinen Sammlervolumens - wirds evtl. reichen. Ich selbst würde jedenfalls keine Kompromisse machen, wenn es so ein (Renn)motor sein soll, dann richtig. Drehzahlfest, Hochverdichtet, Nockenwellen für viel Spitzenleistung bei viel Drehzahl. Ansonsten muss man ja bei den Drehzahlen wo es grade geil wird schon wieder aufhören... :evil:


    Hier vom Konzept her auch so wie ich mir das gewünscht habe: Drosselklappen möglichst nah am Kopf, Injektoren spritzen knapp vor die Einlassventile. Saugrohrlänge wird auf der anderen Seite der Drosselklappe mittels Trichter aufs Optimum gebracht. Die Ansaugbrücke gibt es auch alternativ mit ein paar Grad Radius, dann kommt man - wenn man eine Airbox fahren wollte - etwas weiter von der Motorhaube weg. Um eventuellen TÜV muss man sich halt selber kümmern...


    EDKA

    Hallo zusammen,


    Frank hier aus dem Forum (Audi50ls) hat schon seit mehr als 10 Jahren mit dem Thema Motorsportkonstruktionen an den VW Motoren, speziell Polo zu tun. Seine Entwicklungen fahren erfolgreich beim Slalom und am Berg. Wer sich seinen Audi 50 Restaurationsthread anschaut bekommt auch ein Bild der grundsätzlich angewendeten Akribie.


    Ich selbst stecke seit 2013 eigentlich permanent die Köpfe mit ihm zusammen, kümmere mich dabei hauptsächlich um die elektronische Seite der Dinge (Abstimmung, Steuergeräte)


    Nachdem wir das hier gelesen haben und weil es sehr oft Fragen zum Thema Einzeldrossel gibt haben wir uns entschieden ein bisschen darüber zu berichten, angefangen mit "Warum überhaupt Einzeldrossel".


    Folgendermaßen haben wir uns das so vorgestellt: Frank und ich bauen einen Beitrag bzw. eine Beitragsserie auf meiner leider derzeit etwas brach liegenden Seite "rennpolo.com". Gleich vorweg: Der Entwicklungsaufwand dieser Anlagen ist erheblich und die Halbwertszeit des Wissens kurz, wir bitten daher um Verständnis darum dass wir keine "Nimm das, das und das" Anleitung bieten können und wollen. Wir werden da schematisch/grundsätzlich bleiben und das ist auch der Grund warum dieser Teil nicht öffentlich bearbeitbar/bebeitragbar ist.


    Dazu ergänzend werde ich gleich mal hier im Forum einen Technikthread starten. Da kann das ganze dann diskutiert / hinterfragt werden. Vom Fokus her ist es an Motorsportler und Technikbegeisterte gerichtet.


    Gruß


    Martin

    Oh, bin ich da irgendwie ha rsch rübergekommen? Das war nicht beabsichtigt! Ich wollte es nur so schreiben dass es jemand der vielleicht eine ähnliche Frage hat auch nachvollziehen kann.


    Gruß


    Martin

    Im DMSB Handbuch, blauer Teil und in den Vorschriften der Gruppe H (soweit ich mich erinnere wolltest Du ja ein Gruppe H Auto bauen?) steht das relativ genau, ich hab grad nochmal gelesen.


    Grundsätzlich und hier und in anderen Foren auch schon diskutiert:


    Es ist ein kleines Politikum, Eigenbaukäfige müssen (ausser im Slalomsport!) gewisse nachgerüstete Verstärkungen haben (Diagonalstrebe, ggf. mit Knotenblechen, A-Säulenabstützung, Doppelter Flankenschutz). Sie sind dann möglicherweise etwas schwerer und es kann auch künftig immer wieder mal eine neue Nachrüstung gefordert werden. Andererseits denkt man sich das ja nicht aus um den Stahlumsatz anzukurbeln sondern weil es mehr Sicherheit verspricht. Jede Änderung muss trotzdem immer fachmännisch mit den korrekten Materialien gemacht werden.


    Überrollvorrichtungen mit ONS oder DMSB Zertifikat haben sozusagen Bestandsschutz. Den wollten wir gern erhalten, weil man dann ohne weiteren Aufwand auch mal was anderes außer Slalom fahren kann und auch weil bei uns die Zelle in den Fahrzeugpapieren so eingetragen ist. Ob dein Wiechers-Käfig überhaupt zertifiziert ist und ob Du den zertifizierten Status erhalten wollen würdest geht aus deinem Thread nicht hervor. Für uns war es die Motivation den Weg mit der T-Strebe zu gehen.


    Schlussendlich: Wenn Du die Strebe da wo Du sie eingezeichnet hast hinmachst würde ich sagen ein TK könnte kritisieren dass die einzige Verbindung der Gurtstrebe zum Hauptbügel über die Anbindung der verschraubten Diagonalstreben erfolgt. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen dass es so gemeint war als man "verschweißt" gefordert hat.


    Daher: Frag besser vorher mal einen TK aus der DMSB Liste oder bau eine unabhängige Strebe ein.


    Gruß


    Martin

    Es ist so einfach wie unbefriedigend: Wenn Du einen Bügel, Käfig oder Zelle mit Zertifikat hast und es dort diese Strebe nicht gibt, dann kannst Du sie zwar nachrüsten (geschweißt/nicht geschweißt ist mir gerade nicht geläufig) - dann wird aber Bügel/Zelle/Käfig dadurch automatisch ein Eigenbau und muss den Eigenbauvorschriften entsprechen.


    Es könnte sein dass der Hersteller es nachrüsten kann so dass es weiterhin einem Modell mit Zertifikat entspricht, das kann dir nur Wiechers beantworten. Wir haben dieselbe Problematik gehabt und es durch die bereits beschriebene T-Strebe bzw. Gurtstrebe mit Abstützung gelöst.


    Löcher haben wir dazu keine gemacht sondern gemäß Handbuch Verstärkungsplatten eingeschweißt und dort die Rohre verschweißt.