Beiträge von JensK

    Unglaublich wie gut ihr den Himmel gespannt habt. Das ist für mich eine der fummeligsten Arbeiten überhaupt. Ich hätte nie gedacht dass man das so perfekt hinbekommt. Wie habt ihr das gemacht?


    Und welchen Kleber habt ihr verwendet? Wäre aus meiner Sicht ja schon hilfreich wenn man da u.U. noch nachkorrigieren könnte, der Kleber also nicht sofort bombenfest verklebt.


    Gruß,

    Jens

    Es ist eine ausgesprochene Freude, mit Bernd Geschäfte zu machen.


    Bernd ist ein Pfundskerl auf den Verlass ist, der beste Ware zum so günstigen Preis anbietet. dass mir das entschieden zu wenig war (ich möchte auch morgen noch in den Spiegel sehen können).


    Versand in Windeseile noch bevor das Geld bei ihm aufgebucht gewesen sein kann.


    Ein in jeder Hinsicht vorbildlicher Verkäufer!

    Da ich per PN gefragt wurde, in welcher Position bei mir der Tankgeber eingebaut ist, habe ich mir gedacht, ich poste das hier mal öffentlich. So haben evtl. auch andere was davon.



    Auf allen Bildern ist links die Fahrtrichtung.


    Der "Pfeil" auf dem Tankgeber soll gemäß meiner Unterlagen in Fahrtrichtung zeigen. Das kommt in etwa hin. Ich vermute, dass sich der Geber beim Original-Tank wirklich so weit drehen lässt, dass der Pfeil recht exakt nach vorn weist. Bei meinem Ersatztank sind die Passungen etwas eng geraten - das gilt für den Tankgeber ebenso wie für den Tankverschlussdeckel. :uhoh:


    Gruß,

    Jens

    Das mit den Bildern kenne ich auch, aber anders: meist habe ich mehr als ein Bild von der fraglichen Stelle - aber auf wirklich jedem Bild ist dann das Detail, um das es mir gerade geht, verdeckt oder so im Schatten, dass man das fragliche Detail nicht erkennen kann. ;(


    Ansonsten macht es echt Spaß, diesen Thread zu verfolgen. Zum einen weil der Wagen nicht verhunzt sondern wieder aufgebaut wird. Dann natürlich auch wegen der Akribie die du berndg40 hier an den Tag legst. Da ich zudem den gleichen Wagen habe kann ich auf deinen Bildern natürlich auch schön sehen wie mein Wagen aussehen könnte wenn er blitzblank und gewienert wäre. Auch das macht Spaß!

    Jetzt hab versteh ich auch den Hinweis von Jens das Ganze in mehreren Ebenen zu entwerfen.

    Hmm, nach dieser Anmerkung bin ich nicht, dass du das wirklich im richtigen Kontext siehst. Mir ging es nicht darum, dass man bei 2 Ebenen einfach eine Ebene mehr zum Layouten hat und damit die Strippen auf der Platine leichter von A nach B legen kann. Das ist natürlich so, keine Frage, aber dafür reicht im vorliegenden Fall sicher auch eine Ebene locker hin. Meine Anmerkung


    Eine doppelseitige Platine - nichts anderes würde ich da verbauen wollen

    bezog sich darauf, dass ich eine zweite Ebene ausschließlich mit Masse haben möchte. Das hat seine Gründe in EMV und Betriebssicherheit. Zudem würde ich die erste Ebene, also diejenige, die die Signale führt, auch komplett mit Masseflächen versehen wollen. Und gerade letzteres gestaltet sich naturgemäß einfacher, wenn man die dabei u.U. entstehenden Inseln einfach per Durchkontaktierung (Via) auf die untere Ebene mit Masse verbinden kann. Das spart dann eine Re-Routing um einen Kanal für eine Massezuführung auf der ersten Ebene frei zu bekommen.


    Gruß,

    Jens

    wenn die co schraube nicht dicht ist hat man aber eher probleme mit mageren gemisch

    Deshalb schrieb ich auch nichts von "zu mager" sondern:

    welches prompt für den Terror verantwortlich war, den der Vergaser zeigte

    Zudem ging es nicht um die CO-Schraube sondern um deren Dichtung:

    Letzteres traf gerade auf die Dichtung der CO-Schraube


    Der Motor lief dadurch in der Tat zu mager weshalb ich dann immer mit dem Choke "retten" musste - wenn das überhaupt möglich war.


    Hauptproblem war aber, dass der Vergaser nicht mehr einstellbar war.

    Auch dort war die Dichtung der CO-Schraube nur mäßig passig, der Schnurdurchmesser ist zu groß.

    Exakt so war es bei mir auch.


    Mit Ruddies wirst du wohl eher glücklich. Ich hatte auf das Gehampel mit dem Knaben aber ehrlich gesagt keine Lust. Wie gesagt, einiges an Teilen gab es noch bei VW Classic Parts - dort würde ich aber nur NOS-Teile ordern. Den Aftermarket-Kram bekommst du anderswo sicher billiger und die Nachfertigungen...


    Die Papierdichtungen waren in den Überholsätzen allesamt passgenau und ok. Auch die Membranen waren in Ordnung. Die Runddichtungen machten dann den Unterschied - und bei einem Satz war auch das Nadelventil undicht.

    Das ist genau der Knackpunkt: ich kann Dir keinen Dichtsatz empfehlen. Ich habe - naiv wie ich bin - mit einem Satz begonnen. Dann habe ich einen zweiten dazu gekauft. Dann habe ich noch etliche Ersatzteile (Düsen, Dichtungen, Schrauben) dazu gekauft. Die Dichtung für die CO-Schraube fand ich erst nach Monaten durch Zufall.


    Über Qualität will ich hier lieber kein Wort verlieren.


    Allerdings geht kein Weg am Teiletausch vorbei. Ich habe hier insgesamt 3 Vergaser des fraglichen Typs, daher habe ich natürlich auch versucht, Teile zwischen den Vergasern auszutauschen. Das scheiterte aber daran dass der Zustand der Teile zwischen den Vergasern identisch war. Da ich von einem Vergaser die geringe Laufleistung sicher weiß, kann ich sagen, dass offenbar die Jahrzehnte den Vergasern mehr anhaben als die Laufleistung. Anders ausgedrückt: nach 40 Jahren ist es einigermaßen unwichtig wie viel Laufleistung der Vergaser hat - sein Zustand ist schon durch die Zeit derart schlecht dass die Laufleistung von damals auch nicht mehr viel ausmacht.


    Gruß,

    Jens

    Für den HH ist das genau der richtige Vergaser. Dieser war serienmäßig montiert.


    Achte bei der Überholung auf JEDES noch so kleine Detail. Ich habe meinen 34 PIC 5 öfter zerlegt als mir lieb war. Teil waren nicht passende Ersatzteile schuld, teils die eigene Unfähigkeit, teils der Mangel an Ersatzteilen. Letzteres traf gerade auf die Dichtung der CO-Schraube zu - das einzige Teil, dass ich zum Schluss wegen Mangel an Ersatz immer noch nicht getauscht hatte - und welches prompt für den Terror verantwortlich war, den der Vergaser zeigte.


    Nach all den Jahren war bei mir wirklich JEDE Membrane hin. Dazu waren die Pulldown-Kanäle dicht. Die ließen sich mit Müh und Not mit einem Demel und (ich glaube) 0,3 mm Bohrer wieder frei bekommen.


    Es schadet auch nicht, jede Einstellung genau zu kontrollieren.


    Ohne Vergaserkennblatt und VAG-Doku machtt eine Überholung nicht wirklich Sinn. Achtung, immer schön alle Quellen parallel zu Rate ziehen - ich habe keine wirklich fehlerfreie Quelle gefunden.


    Gruß,

    Jens

    Das liegt einfach daran das die Orginale Steuerung im Teillast immer versucht 1V auf der Leitung zu haben (1V = Lambda1)

    Ach so! Jetzt kapier ich auch warum meiner nicht läuft! Ich habe da nur 0,46V anliegen bei Lambda = 1.

    Was sich da unterscheidet ist der Verschlussdeckel des Kühlers bzw. Kühlmittelausgleichbehälters, genauer gesagt das darin befindliche Überdruckventil.


    Bis 10/90 öffnete das Überdruckventil bei 1,2 - 1,35 bar, ab 10/90 öffnet es ab 1,3 - 1,5 bar.


    Der Vollständigkeit halber: Das Unterdruckventil blieb unverändert und öffnet bei 0,06 - 0,1 bar Unterdruck.


    Gruß,

    Jens

    Eigentlich hatte ich mich schon damit abgefunden, diese Saison den G40 gar nicht mehr zu fahren. Bisher standen dem immer andere - familiäre - Dinge entgegen. Doch heute musste ich Überstunden abfeiern und da zog es mich dann doch spontan in die Tiefgarage.


    Zündung ein - Spritpumpe schnurrt sanft. Super, das Zweitaktöl wirkt echt Wunder.

    Anlasser - Motor ist sofort am Leben. Leerlauf stabil, ruhiger Lauf.

    Dann erstmal nach Hause, den G in die Garage und Batterie zwei Stunden lang nachgeladen.


    Danach die erste "echte" Fahrt um meine Lütte vom Sport abzuholen. Die wartete schon und war - wie vorhergesehen - aus dem Häuschen als ich im G anrollte :). Allein für ihre Freude hat es sich gelohnt den Wagen in Betrieb zu setzen.


    Wir sind dann noch eine halbe Stunde lang "über die Dörfer" gefahren - phantastisch! Das schöne Wetter, offenes Schiebedach, die Kleine glücklich im Fond - der G zaubert schon viele schöne Momente.


    Zu Hause habe ich dann noch den Fehlerspeicher ausgelesen (leer) und bin wie üblich bewundernd um den kleinen Wagen geschlichen. Ist irgendwie ein schönes Gefühl wenn er wieder daheim ist und unten in der eigenen Garage schläft.... <3:thumbup:

    Ich lese in den letzten Jahren immer von EP Grund und darauf spachteln und füllern..

    Bekomme da immer ein ungutes Gefühl, wenn ich da an meine Autos denke,das hat man früher anders gemacht und das ist bei mir bis heute kein Problem solange die Rückseite versiegelt ist .

    Also, mal abgesehen von dem Kontext in dem das hier steht: "2K Epoxy" ist aus meiner Sicht auch immer eine Glaubensfrage. Nicht dass ich das Zeugs schlecht reden will, aber ob das immer nötig ist bezweifele ich auch. Ebenso dass es die alleinig glücklich machende Alternative ist, wie einen manche Vertreter der 2KEp-Fraktion glauben machen wollen.


    Mal als Beispiel: das 2K-EP war mir erstens zu aufwändig und zweitens zu teuer. Letzteres da ich immer nur kleine Stellen bearbeitet habe und damit den Großteil an Material ungenutzt hätte entsorgen müssen. Ich bin durch diverse Foren dann auf Brantho Korrux gekommen und habe sowohl das nitrofest (bei der DB als Nachfolger der verbotenen Bleimennige) als auch das 3in1 (Chassislack) verwendet.


    Beides hat absolut seinen Zweck erfüllt. Dabei blicke ich auf einen Zeitraum von 12 Jahren. So lange habe ich an meinem S202 mit dem Zeugs gearbeitet. Und ich bin gewiss technisch ein Erbseninnenwandpolierer, karosserietechnisch aber ein Schlamper: weil ich's eh nicht gebacken bekomme gebe ich mir nach einem Jahrzehnt vergeblicher Liebesmüh eben kaum noch Mühe - Ergebnis sieht gleich aus, spart aber jede Menge Aufwand.

    So habe ich die vorderen Radläufe außen grob entrostet und mit dem 3in1 gestrichen (ja, mit dem Pinsel). Da mein Benz schwarz war wollte ich das erst so lassen, das 3in1 war aber eher dunkelanthrazit. Also nach ein paar Wochen noch mal eben aus der freien Hand schwarzen Lack drübergesrpüht. Offiziell ist 3in1 nicht überlackierbar, aber offenbar weiß das Zeugs davon nichts. Bei mir hat's bestens funktioniert, fiel nicht auf und v.a. rostete auch nicht mehr.

    Mit nitrofest habe ich z.B. Radlauf vorne und Türen gemacht . da kam auch nie wieder Rost durch.


    Im Gegensatz zu meinen früheren Erfahrungen mit sprühbarem Haftgrund/Primer/wasWeissIchNoch war das Brantho-Zeugs echt klasse - auch ohne penible Vorarbeiten.


    Wenn nun - wie bei dir - bei Verwendung von Haftgrund aus der Dose o.ä. auch nach etlichen Jahren noch nichts passiert ist würde ich da durchaus ruhig schlafen. Nach meiner Erfahrung kam der Rost entweder nach spätestens 2-3 Jahren wieder durch oder gar nicht mehr.


    Gruß,

    Jens

    Ich kann nicht behaupten dass ich alle Bilder gesehen hätte. Schon gar nicht, dass ich gesehene Bilder auch genau betrachtet hätte. Geschweige denn, dass ich mich so ausführlich mit ihnen beschäftigt hätte wie sie es verdienen.


    Aber auch nach oberflächlicher, stichprobenartiger Ansicht einiger Fotos bin ich hin und weg. Die Arbeiten sind klasse und die Bilder, auf denen Teppich und lackierte Karosserie gemeinsam zu sehen sind, zeigen, was für ein Glücksgriff deine Farbwahl ist.


    Ich freue mich schon jetzt auf Fortsetungen, selbst wenn ich wohl bis zum Ende des Weihnachtsurlaubs brauchen werde um alles wenigstens halbwegs gebührlich zu betrachten.


    Echt phantastisch was du uns hier zeigst, es macht unheimlich Freude den Projektfortschritt zu beobachten.


    Gruß,

    Jens

    Es war mir nicht mehr möglich, die Räder am Coupé blockieren zu lassen. Pedalweg und -druck ok, Schläuche und HBZ auch neu, BKV ist dicht. Da blieb nicht mehr viel Spielraum, also habe ich heute neue Bremsscheiben und -beläge montiert. Die alten Beläge hatten vielleicht 1 mm weniger als neu, die Scheiben sahen auch noch gut aus.


    Die Aktion hat sich voll gelohnt, der Wagen bremst wieder richtig klasse (dafür sehne ich mich nun nach neuen Stoßdämpfern vorn um das Eintauchen zu minimieren). Die alten Scheiben/Beläge sind wohl einfach Opfer der Rentnerfahrweise geworden bei der man, wenn man vom Gas geht, den Fuß nicht etwa über das Bremspedal hält sondern leicht darauf abstellt.


    Die nach der Montage erfolgte Fahrt zum Einbremsen war ein echter Genuss. VW wie es früher einmal war und wodurch es groß wurde.


    Gruß,

    Jens

    Das verstehe ich gut, so ein Verhalten kotzt mich auch über alle Maßen an. Ich kenne es weniger von der heimischen Einfahrt, bei uns ist das an der Ortstankstelle ein Problem. Die Gasse zwischen den Säulen ist recht eng, da schafft es auch immer einer sich so hinzustellen dass daneben kaum Platz ist.


    Das ist das schöne an meinem Hyundai - Tankeinfüllstutzen auf der linken Seite. Bedeutet dass ich extrem eng neben den "Kollegen" fahre und auf meiner Seite dann doch noch rauskomme (über den Abweiser unten um die Säulen) und tanken kann. Da kocht der gute Freund dann wenn er wieder kommt und die 20 cm nicht zum Türöffnen reichen. Und gerade an solchen Tagen habe ich es so gar nicht eilig....