Beiträge von Schrat

    Karre ist endlich durch den TÜV!! Letzte Woche schon, aber ich wollte die reparierte Ecke nochmal etwas nachbessern bevor ich Fotos schicke, muss aber jetzt doch erst noch pinselbaren Rostschutz auftreiben, weil ich auf der Innenseite mit der Spraydose nicht weiterkomme.


    Dem Forum und allen die hier geschrieben haben wollte ich sowas wie ne digitale Torte machen aber die kann man ja gar nicht essen.... definitiv hätte ich ohne euch noch viel mehr Fehler gemacht und noch viel länger gebraucht. Vielen Dank an alle! Falls man sich mal sieht, Bier habt ihr auf jeden Fall gut!!


    Hab wenigstens so was wie ne Karte für euch:


    Danke dir! Auf Stoß wäre jetzt auch mein Ansatz gewesen, war mir nur nicht sicher ob das TÜV-konform ist. Vielleicht probier ich auch zwei oder vier einzelne Laschen abzusetzen und den Rest dann auf Stoß, muss ich entscheiden wenn ich geflext hab.

    Ich hab nächste Woche etwas mehr Zeit dafür eingeplant und werde versuchen es so vernünftig wie ich kann zu machen. Überlege mir ne Hohlform abzunehmen, die dann mit etwas Beiarbeit an der Fraßstelle die Form des Blechs vorgibt. Handwerklich traue ich mir das Dengeln bis zu einem gewissen Grad zu, aber ich brauche eine Art Dummy dafür.

    Vielleicht Fiberglasspachtel? Wie würdet ihr sowas angehen?

    Ich hab jetzt spezialverzinkte Karosseriebleche besorgt, die laut Hersteller ohne Zinkentfernung schweißbar sind. Außerdem Schweißprimer und Owatrol.

    Der Tüver hat zum Schweißen nichts gesagt, sinngemäß nur dass "das Loch zu muss". Jetzt stelle ich mir natürlich die Frage ob ich an dieser Stelle überlappend schweißen MUSS. Gibt es dazu klare Regelungen? Auch das hier mache ich zum ersten mal und habe natürlich auch nicht dran gedacht vor Ort zu fragen.


    Zum späteren Lackieren, eigentlich muss ALLES gemacht werden. Das möchte ich aber zu dieser Jahreszeit nicht in der Garage machen, daher werde ich erstmal auf die Spraydose zurückgreifen müssen. Hat jemand Erfahrung mit den Lacken der Firma AVO (bzw. eine andere Empfehlung)?

    Das klingt super! Allerdings brauch ich im Winter die Karre fast durchgehend fahrbereit, falls ich mal nicht mit dem Motorrad zur Arbeit kann. Ist eigentlich auch kacke so einen Oldtimer als Daily zu benutzen, besser wärs ich hätt ne trockene, geil beleuchtete Scheune zum Schrauben, 2-3 fahrbereite andere Karren (plus natürlich noch paar schöne alte Shovels und andere Zweiräder).

    Dann könnt ich den in Ruhe zerlegen und alles einmal richtig machen, ohne Druck. Das verdient der Wagen schließlich auch.

    Zukunftsplan geschmiedet: Check! :saint:

    Danke dir,

    das Ding ist, ich hatte den TÜV schon sehr lange überzogen und die Roststelle dann übersehen, weswegen ich keine Plakette bekommen hatte. Jetzt habe ich halt nur bis zum 30.10. Zeit um das nachzubessern.


    Ich bin absolut bei dir! Ich denke der Thread hier zeigt auch dass ich durchaus gewillt bin die Sachen anständig zu machen. Aber mir steht der Perfektionismus manchmal einfach im Weg, und ich kenne mich: einmal angefangen, finde ich dann hier noch was, da noch was und kann das dann nicht sein lassen. Und dann reden wir nicht von Stunden, sondern eher von vielen Tagen, da ich einfach auch wegen der wenigen Erfahrung ziemlich besonnen und langsam vorgehe (und natürlich auch noch zwei Jobs und andere Baustellen hab)

    Daher werde ich erstmal nur die Stelle selbst machen, auch wenn der Bedarf höher ist - aber natürlich so gut ich kann. Nächstes Frühjahr kann ich wieder mehr Mopped fahren und das ganze mal ernsthaft angehen. Das verdient die Karre natürlich auch!


    Ich mach auch das zum ersten Mal. Gibt es eine Möglichkeit, das Metall von innen gegen späteren Rost zu schützen? Verzinken o.ä. geht ja sicher nicht vor dem Schweißen. Ein bisschen kommt man aber auch von außen dran, da sollte irgendwas schon möglich sein, denke ich.

    War gerade drüben und hab mal grob den Brösel entfernt. Kann jetzt keinen Krach mehr machen, ein klein wenig weiter geht der Rost im Radkasten noch.



    Ich werde das erstmal nur flicken können, denn bis zum 30.10. muss ich beim TÜV gewesen sein und wie ich mich kenne schaffe ich das zeitlich nicht wenn ichs wirklich anständig machen will. So wirklich abbauen lässt sich das Teil auch nicht mal eben, so scheint es mir.

    Radhausschale raus, Blech dengeln, draufbraten denke ich dann mal, oder?

    Werde mich jetzt am WE mal an das Thema begeben.

    Außerdem wollte ich mal einen neuen Keilriemen bestellen, der war irgendwie untergegangen und am Ende musste ich den alten wieder verbauen. Sind die bei den Baujahren kurz nach 1985 alle gleich?

    Ich habe bei den Händlern per Schlüsselnummer gesucht, aber bei allen bisher durchsuchten Kompatibilitätstabellen steht dass die Riemen nur bis Fahrgestellnummer 869999 passen. Meine fängt aber mit einer 87 an. Die Karre ist 08/85 vom Band gelaufen und eine Art Übergangsmodell zwischen verschiedenen Modelljahren.

    Also der Motor läuft geil jetzt :love:

    Bis jetzt auch alles dicht, wird auch hoffentlich noch lange so bleiben.

    Zündleitungen hab ich den Satz RC VW215 von NGK eingebaut, leider passt der aber trotz glasklar formulierter Passgarantie gar nicht gut, die Kabel sind eigentlich zu knapp in der Länge. Mit den oberen beiden könnte ich ja noch leben, in die Ösen lassen sie sich aber schon nicht mehr einhängen und es gefällt mir nicht dass die auf der Benzinpumpe liegen. Die beiden unteren sind aber schon so knapp, dass mir die Kehrtwenden an den Steckern schon zu stark sind. Das Kabel für Zylinder 3 steht sogar leicht auf Spannung, so will ich das nicht (Kabelbruch vorprogrammiert).

    Habe dem Verkäufer vorgeschlagen, mir das zweitlängste Kabel nachzuschicken, damit ich dann nach unten weitertauschen kann, macht er aber nicht. Dann muss halt der ganze Satz zurück, denn auf selber umbauen hab ich ehrlich gesagt keinen Bock.

    Habe jetzt welche von Bosch bestellt.




    Ab jetzt müsste man den Thread eigentlich umbenennen in "85er Polo durch den TÜV" :)


    Denn eine Plakette habe ich nicht bekommen. Ich Depp hab bei all der Motorfummelei nicht mehr auf den Rest geachtet und diesen Rostfraß übersehen:



    Zeit, meine Schweißkünste zu verbessern 8)

    Das Teil müsste man ja abbauen können, irgendwie muss das ja über den Abschlepphaken kommen. Ich konnte es aus keiner Explosionszeichnung schließen und komm erst die Tage dazu mal den Stoßfänger abzunehmen und nachzusehen.

    Simple Transistorzündung mit Hallgeber, keine Dignition/Digifant etc.

    Dachte ich nämlich auch dass das nicht allzu wichtig sein kann wenns Korp nichtmal erwähnt.

    Den Unterdruckschlauch verstopft man denke ich mal wegen Falschluft, aber der Stutzen an der Dose kann offen bleiben, oder?

    Geilomat, gestern die erste Probefahrt gemacht und der Wagen lief doch schon recht anständig! :love:

    Temperatur ist nach ca 7-8km (mit Berg-hochfahren) immer noch etwas über das Lämpchen in der Mitte hinausgestiegen, da ich aber ohne TÜV fahre wollte ich jetzt keine längere Fahrt machen. Werde da nochmal nachentlüften, vielleicht verschwindet's dann auch.


    Morgen will ich mir im besten Fall die neue Plakette abholen, vorher wollte ich die Zündung aber noch einstellen (Blitzpistole hab ich besorgt). Etzold und Korp gehen da relativ gleich bei vor, nur dass Etzold noch sagt man soll die Kurbelgehäuseentlüftung abklemmen und den Stopfen verschließen sowie dass die Luftklappe voll geöffnet sein muss, wobei der Drosselklappenhebel auf dem Einstellsegment aufliegen muss.

    Was dieses Einstellsegment sein soll kann ich auf dem Bild im Handbuch nicht wirklich erahnen, müsste ich morgen mal vor Ort nachschauen. Kann man die Luftklappe einfach mit dem Finger aufdrücken oder muss man die fixieren?


    Und: ist das überhaupt notwendig? Korp ("Jetzt helfe ich mir selbst") macht das offenbar nicht (keine Kurbelgehäuseentlüftung abklemmen, keine Luftklappe öffnen und keinen DK-Anschlaghebel irgendwo auflegen)

    Danke dir, denn ich hab jetzt kapiert dass meine Annahme, es sei mechanisch egal, falsch war. Die Zylinder stehen zwar während einer NW-Umdrehung zweimal gleich, aber die Ventile natürlich nicht! :oops: Die beiden Taktstellungen kann ich anhand der Marke auf dem Nockenwellenrad unterscheiden... Mann hatte ich wieder mal ein Brett vorm Kopf... DAAAANKEE!!


    Wieder zwei bekannte Puzzleteile nicht miteinander verbunden. Aber so lernt man immer ein kleines bisschen was mehr <3

    Bei der Kappe ists klar, dass die nur richtig geht. Und ich weiß nach wie vor, wie die alten Zündkabel an der Kappe eingesteckt waren.


    Aber es muss ja auch möglich sein sie richtig einzustecken, wenn man das nicht weiß. Und da ich weder auf dem Gehäuse noch auf der Kappe einen für mich verwertbaren Anhaltspunkt dafür finde wie die Steckerbelegung ist, kann ichs nur aus der Stellung des Verteilerfingers im Kurbelwellen-ZZP ableiten.

    Und meine Schlussfolgerung war bis hierhin, dass der Zündfinger bei Stellung Riemenscheibe auf ZZP entweder über dem Kontakt von Zylinder 1 oder 4 steht. Welchen der beiden ich dann an dieser Stelle aufstecke müsste daher egal sein, solange die Zündreihenfolge stimmt.

    Danke dir, auch das ist ein guter Anhaltspunkt für spätere Einstellnummern.


    Mein Rätsel aus #89 hab ich jetzt auch verstanden. Und eigentlich müsste ich mir an den Kopf schlagen, weil ichs mir da eigentlich schon (ohne Verstehen) selbst beantwortet hatte:

    Der Zündfinger darf in ZZP-Stellung der Riemenscheibe sowohl AUF als auch GEGENÜBER des Steckers von Zylinder 1 stehen. Ist nach reiflicher Überlegung ja total logisch, da während einer NW-Drehung die KW zwei Umdrehungen macht und Zylinder 1 zweimal im OT steht. Da hab ich zwei bekannte Informationen offenbar nicht verknüpft.


    Da es mechanisch meiner Einschätzung nach egal ist, gibt es also auch ZWEI Möglichkeiten, den Stecker für Zylinder 1 an der Kappe einzustecken, solange man die Zündreihenfolge korrekt einhält. Also entweder auf oder gegenüber dem Finger. Beim Motorlauf müsste das ja ohne Unterschied sein. Jetzt lieg ich aber endlich richtig, oder? :idee:

    Danke dir!

    Nee, ist alles schon montiert und fest. Fehlen nur noch die Zündkabel+Stecker. Ich denke einfach mal dass da schon nix kaputt geht wenn ich neue Kühlflüssigkeit reinkippe. Das Glysantin krieg ich grad eh nur online, im Baumarkt um die Ecke dafür KFS 11 von Liqui Moly, das sollte nach meinen Informationen auch gehen. Das blaue Zeug vom Baumarkt mit der Robbe drauf ist ebenfalls auf Basis von Ethylenglykol und laut Liqui Moly daher mit dem KFS 11 mischbar (eigentlich hab ich keine Ahnung von Chemie, aber das wollte ich jetzt dann doch wissen, auch wenns zu 99% egal gewesen wäre ^^ )

    Und die paar Euro mehr machen für mich den Braten jetzt echt nicht mehr fett :P


    Das mit der Zündung ist ein Tipp nach meinem Geschmack, sehr cool!

    Mit der Position des ersten Steckers lieg ich aber nicht verkehrt oder? Ich bin nämlich manchmal ein Wunder im einfache Dinge übersehen.

    Und Frage 2, Thema Kühlerfrostschutz:

    bisher hab ich immer ganz stumpf das blaue Kühlerfrostschutzmittel aus dem Baumarkt verwendet, weil das in meinen Kreisen so rumging, dass das schnurzpiepe ist was man einfüllt, solange man die Farben nicht mischt. Hab mal draufgeguckt, da steht nix von TL-VW 774 und im Datenblatt auch nicht.


    Nachdem ich jetzt so viel rumgebastelt hab möchte ichs aber auch hier einmal vernünftig haben.

    Nun habe ich mich versucht hier im Forum etwas schlauzulesen, aber die Beiträge sind z.T. uralt oder zu anderen Karren. Es scheint zumindest, dass Glysantin 48 wohl taugen müsste.


    Meine Frage wäre jetzt:

    Das Kühlsystem ist noch leer, aber es dürften sich noch irgendwo kleine Reste befinden. Ist das so egal wie ich's mir vorstelle? (Also egal?)

    Wenn nicht, wie spült man das System? In den Büchern hab ich nichts gefunden.

    Zündkabel sind heute gekommen, nur muss ich jetzt nochmal wegen der Steckerbelegung an der Verteilerkappe fragen:

    Bei mir kann ich nämlich beim besten Willen keine Kerbe am Verteilergehäuse finden, die die Position des Steckers für Zylinder 1 anzeigt, wie beim Etzold beschrieben. Ich kann die vorherige Belegung zwar noch nachvollziehen, würde es aber gerne genauer wissen.


    Aus zwei Büchern mit recht unterschiedlicher Beschreibung der Herangehensweise hab ich mir folgendes zusammengereimt:


    Wenn ich die KW auf Zündzeitpunkt stelle, steht der Kontakt des Verteilerläufers GEGENÜBER des Kontakts von Zylinder 1 in der Kappe.

    So kann ich die Belegung danach entsprechend der Zündreihenfolge aufstecken, gegen den UZS.


    Nur hätte ich jetzt erwartet, dass der Kontakt AUF Zylinder 1 zeigt. Ich vermute mal das hat mit der Geschwindigkeit der KW zu tun, die dann noch genau diese halbe Umdrehung braucht, bis die Zündkerze wirklich Strom bekommt. Da die NW mit der halben Geschwindigkeit der KW läuft, wäre das also eine ganze Umdrehung der KW. Liege ich da richtig?

    Tom: Vollständiges Agreement!


    BTW, hatte die Tage noch etwas Zeit zum weitermachen. Hier und da sind noch ein paar Nebenschauplätze aufgeploppt, aber nichts wildes, nur Zeit kostend. Eigentlich ist jetzt alles so weit, nur dass ich noch auf neue Zündkabel warte (eins ist mir beim Abziehen von der Verteilerkappe als Bröselstaub entgegengekommen).

    Das letzte Hindernis sollte jetzt nur noch sein, dass ich den Zündzeitpunkt nicht einstellen kann, da ich keine Blitzpistole besitze. Grundsätzlich habe ich schon vor das zu machen, die Frage ist jetzt nur ob das auch noch später erfolgen kann. Nach meinem Laiendenken müsste das doch trotzdem zumindest im akzeptablen Rahmen funktionieren, oder übersehe ich da was?