Beiträge von Mail Man G40

    Mit -35er Federn liefert Bilstein im B12 schon B8-Dämpfer, also schon gekürzte. Nach meiner Erfahrung geht -25 bis -35 noch mit B6 (Serienlänge), weiter drunter geht es nur mit gekürzten Dämpfern.

    Grundsätzliche Erfahrung: für Eibach oder H&R würde ich keine Partei ergreifen wollen, beides offenbar top. Von den Bilstein-Dämpfern (Gasdruck) bin ich restlos überzeugt und möchte gar keinen Vergleich mehr antreten - daher fahre ich die inzwischen in so ziemlich allen Fahrzeugen in verschiedenen Setups.

    Willkommen im Polomagazin - ich war einer von denen, die Dich hierhin verwiesen haben.

    Wie schon "drüben" geschrieben ist der 1.1er keine allzu tolle Basis, hat weder Hubraum noch Verdichtung. Aber ein bisschen was geht immer.

    Auf der Abgasseite kann man Krümmer und Hosenrohr vom 2er G40 ohne Kat nehmen. Einfacher zu bekommen ist wahrscheinlich ein Fächerkrümmer, der muss aber eingetragen werden und kann -sofern H-Zulassung ein Parameter ist- zum Störfaktor werden. Bei der restlichen AGA hast Du im Golf mehr Möglichkeiten als die Polo-Fahrer hier.

    Wie auch schon drüben geschrieben ist eine saubere Einstellung beim Schlepphebel-Motor der Schlüssel zur Leistung. Wenn von den 50 PS noch welche fallen gelassen werden, merkt man das. Das schließt ein: Schließwinkel/Zündwinkel prüfen/einstellen, Ventilspiel einstellen, Motorzustand prüfen (Kompressionstest).

    Ja, die Haube hat Ringösen und man kann sie quasi immer drauf lassen. Ich habe die Ringösen noch jeweils mit Kabelbindern gesichert; wenn der Hänger ständig draußen steht, würde ich da ein Drahtseil o.ä. durchziehen, damit das nicht so leicht geklaut wird.

    Moin,

    bei meinem Trailer habe ich die Stahlseilwinde (billiges Modell von Al-Ko, war im Kaufpreis inklu.) gegen eine bessere/leichtere Gurtwinde von Al-Ko (901 Plus A Optima) ausgetauscht, ich muss dazu sagen: bei meinem Trailer zählt jedes Kilo. Was man bei einer Gurtwinde beachten muss, ist, dass man den Gurt beim Aufrollen sehr gerade heranführen muss. Sprich: ein leicht winkliges Hochziehen oder sehr außermittige Zugöse wäre "unbequem", da ist eine Stahlseilwinde pflegeleichter. Ein Kaufargument für den Wechsel war auch die Abrollautomatik der neuen Winde - sprich eine Umdrehung gegen die Aufrollrichtung und man kann den Gurt leicht abrollen. Ein-Mann-Bedienung also kein Problem. Das ging bei der billigen Stahlseilwinde nicht und nervte einfach nur - außerdem war das alleine einfach nur zum kotzen. Die Winde ist angegeben mit 900 kg beim senkrechten Heben und AFAIR über 3 to bei 10% Steigung - es hat bislang für alles mehr als ausgereicht.
    Ich empfehle einen großen Schäkel und eine Rundschlinge als Zubehör - die Rundschlinge kann man durch die Abschleppöse ziehen oder bei einer Bergung auch sonstwo festmachen, mit dem Haken der Winde verkratzt man alles.

    Wenn ich Deinen Hinweis auf "Startprobleme" in Verbindung mit dem Gesuch nach einer "Zauberzündung" lesen, vermute ich, Du hast noch die (mehr oder weniger) serienmäßige Kontaktzündung? Diese ist sicher nicht optimal, um das Leistungspotential Deines Doppelweber-Motors zu bedienen. Ansonsten können Startprobleme ihre Ursache auch in der Vergaseranlage haben - so schön wie Weber laufen können, manchmal sind sie auch etwas zickig beim Kaltstart und brauchen ein paar Anlasserdrehungen mehr.
    Die von Dir gesuchte "Zauberzündung" ist eine Möglichkeit, eine wartungsfreiere und weitestgehend unanfällige Zündanlage mit zeitgemäßen Serienteilen zu bauen. Natürlich muss man das Alter der Teile beachten, das gilt aber für alle Ersatzteile von Autoradio bis Zündverteiler.
    Eine Zwischenlösung sind Verteiler oder Umbausätze, die auf elektronische Pickups statt mechanischer Kontakte setzen. Die gibt es einfach (z.B. Powerspark), wobei die Zündkurve weiterhin mechanisch im Verteiler gesteuert wird, und elektronisch, wie das von Hein96 oben genannte System von 123-ignition mit zahlreichen zusätzlichen Gimmicks. Streng genommen sind diese Sets nicht mehr zeitgemäß, werden aber nach meinem Kenntnisstand weitestgehend von den Prüfstellen als sinnvolle Verbesserung ignoriert.
    Es gibt auch die mehr oder weniger großen Lösungen bis hin zu frei programmierbaren Steuergeräten, die sich dann mit App und Bluetooth auf individuelle Klingeltöne einstellen lassen. ;) Ob das dann noch zeitgemäß ist und das zugeteilte H-Kennzeichen Steuerhinterziehung ist, möchte ich hier nicht ausführen.

    skibby: es soll Menschen geben, die Wert auf zeitgemäße Umbauten legen (siehe Profilbilder des TE). Eine wertende Antwort mit möglicher Absicht, einen Kunden für den eigenen "Nebenerwerb" zu gewinnen, halte ich für unangebracht.

    Die Bezugsgröße steht im Gutachten, da bei der Eintragung geprüft werden muss, ob sich die Fahrwerkshöhe im zugelassenen Verstellbereich befindet. Eine Kontrolle schadet nicht und macht nur schlauer. Bezugsgrößen können nach meiner Erfahrung sein: max/min Restgewinde (war so bei meinem FK) oder zulässiges Maß vom unteren Federteller bis zu einer der Schrauben (so ist es bei meinem jetzigen H&R).

    Solange sich die Vorspannfeder noch komprimieren lässt, ist Höhenänderung am Gewinde nach meiner Erfahrung auch in etwa die Höhenänderung des Fahrzeuges - da die Vorpannfeder nicht viel Federkraft hat.

    Hast Du vorher nachgeschaut, ob noch vier Zentimeter Verstellung überhaupt noch möglich bzw. zulässig sind? 40mm sind kein Pappenstiel... wenn die Vorspannfeder schon ordentlich unter Vorspannung ist, wird das wahrscheinlich nix.

    Hallo, nein - weder so gemeint, noch so geschrieben. Der Stabi bleibt an der gleichen Position, nur die Shore-Härte des Gummis ist etwas mehr aber wenigstens noch eine flexible/dämpfende Verbindung zu den festen Karosseriebestandteilen.

    Eine IMHO sehr gute Alternative zur Serienlösung ohne Nachlaufveränderung ist der Ersatz durch Powerflex Black Series.

    Die Blöcke mit Versatz ziehen den Stabi rd. 15mm in Fahrtrichtung, also nach vorne. Das sieht man schon rein optisch in der seitlichen Ansicht auf das Rad, ob es aufgrund einer Tieferlegung dafür Bedarf gibt. Es gibt viele, die schwören auf diese Wellems-Teile - ich persönlich habe meine Bedenken, dass die reine Kunststofflagerung die vielen kleinen (und natürlich auch großen) Bewegungen des Stabis ohne dämpfendes Element an die Karosse überträgt. Wie der getriebeseitige Stabi-Halterblock darauf reagieren kann, ist wohl bekannt.
    Eine IMHO sehr gute Alternative zur Serienlösung ohne Nachlaufveränderung ist der Ersatz durch Powerflex Black Series.

    Die Steuerzeiten stimmen 100%ig? Je nachdem wer schonmal an Komponenten wo herumgeraspelt hat, drängt sich ein einstellbares NoWe-Rad auf. Womöglich ist auch einfach nur der Lader "auf". Wie sehen die Grundflächen von Verdränger und Gehäuse aus? Grundsätzlich wäre es aber schon ratsam, eine Nockenwelle mit bekannten Daten zu verbauen. Mit viel Überschneidung haut der Ladedruck ab, für die Leistung ist das nicht schlecht aber für das Abgasverhalten katastrophal.

    Wenn ich das in der VW-Literatur richtig verstanden habe ist 2x2 das "alte" System - OBD(I) wenn man so will. Dieses "überwacht die Funktionsfähigkeit der Sensoren und Aktoren anhand der Messung der Spannungsabfälle an den Komponenten. OBDII überwacht alle Funktionen der Ein- und Ausgangskomponenten wie OBD I, z.B.: Kurzschluss nach Plus, Kurzschluss nach Masse, Leitungsunterbrechung, Signale und Komponenten der abgasrelevanten Funktionen auf Plausibilität (z.B. Katalysator, Lambda-Sonde), Systemfunktionen (z.B. Sekundärluftsystem) und den gesamten Triebstrang (z.B. Notlauf Automatikgetriebe)", außerdem sind die Fehlercodes nach SAE genormt. Beim Golf III beispielsweise sind schon alle diagnosefähigen Komponenten über die OBD-Schnittstelle vernetzt. Ob man jetzt den 2x2 oder 16-Pol verbaut ist vom Grundsatz egal; lediglich lässt die 16-polige Buchse mehr "dahinter" vermuten als ein einziges popeliges Motorsteuergerät. ;)