Beiträge von k+b210

    Original ist es beim 86C an der Stelle ja schon recht eng.
    Was sagt der Anbieter der Ölwanne dazu?

    Ich denke, ich würde da einfach den Schleifer ansetzen und an der Engstelle etwas wegnehmen. Wenn dabei die Dichtkante der Ölwanne zu schwach wird, würde ich versuchen eine Fläche parallel zur Dichtfläche zu schaffen & unter die Schraubenköpfe einen Stahlstreifen unterlegen, so dass in dem Bereich der Druck auf die Dichtkante wieder gleichmäßig verteilt wird.


    Gruß, Sebastian

    Hi,

    du hast die Welle eingeschraubt und darunter ein Aluteil mit einer SW21 oder SW22, welches ebenfalls ins Getriebe geschraubt ist. Das Aluteil fixiert auch die Welle.

    Mehr ist es nicht.


    Gruß, Sebastian

    Bei einem neuen Fahrzeug würde ich das auch unterschreiben.
    Ich denke aber nicht, dass man als unsere Autos vor über 40 Jahren entwickelt wurden die Festigkeitsänderungen durch das Umformen der Bleche im Werk so genau berücksichtigt hatte. Auf das verformte Material reflektiert: Rückverformen ist nicht perfekt, aber wahrscheinlich nicht unbedingt schlechter als ein Nachbaublech von einem Drittanbieter einzuschweißen.


    Gruß, Sebastian

    Neben dem Riss sieht man schön, wie es das Blech um die schweißpunkte gezogen hat.

    Anhand der Verformung sollte sich grob rekonstruieren lassen, welche Kraft da gewirkt hat, die das Blech zum Reißen gebracht hat.


    Dann lassen sich Rückschlüsse zeihen ob das eher ein Unfall war, oder eher auf den harten Einsatz auf der Strasse zurückzuführen ist.


    Beim 142er Volvo unserer Tochter habe ich solche stellen auch, nur ohne Riß. Da hat die Karosse um die 370tkm runter und scheint eine Weile außerhalb des normalen Strassenverkehrs bewegt worden zu sein.


    Nach Möglichkeit würde ich die verzogenen Bleche alle rückverformen oder wenn es mechanisch sinn macht auch teilweise ersetzen.



    Gruß, Sebastian

    Beim Getriebe würde ich auf die gestrahlte Oberfläche dünn transparenten EP Lack auftragen. Ich hatte das mal mit Rostio aus der Spraydose probiert und war damit echt zufrieden. Mein Getriebe, das noch im Keller aufs Strahlen wartet wird auch so gemacht.

    Wenn du keine Eisenreste im Strahlgut hattest, bleibt der Lack auch transparent. ;)


    Gruß, Sebastian

    Moin,


    wenn du Bleche länger blank lässt, würde ich da einen Rostumwandler mit EP drauf sprühen. Ich habe mir dafür ein paar Dosen Rostio in die Garage gestellt, Brunox geht sicher auch. Das Zeug ist sowieso nicht schlecht, wenn man nach dem Strahlen noch Restrost hat.


    Gruß, Sebastian

    Allein schon in der Theorie macht das nur bedingt Sinn das originale Dignition STG zu fahren.

    Mit der geänderten Ansaugung hast du andere Druckverhältnisse & damit passt die Verstellkurve im Steuergerät eigentlich nicht mehr.

    Setz dir was frei programmierbares in das Dignition Gehäuse. Da sollte Carsten auch was am Start haben....



    Gruß, Sebastian

    Moin,


    soweit ich mich erinnere ist die Schraube von oben nach unten drin. Unten sitzt dann eine Mutter.

    Wie Digi schon geschrieben hat: Ausbauen & festziehen.


    Ich denke nicht, das da was gebrochen ist. Das hatte auch auch schon.


    Grüße,


    Sebastian

    Mittlerweile sind wir ein gutes Stück weiter, auch wenn noch lange nicht fertig:


    Der linke Schweller ist drin, die Tunnelversteifung ist repariert, auch wenn noch nicht wieder eingeschweißt, Die Batteriehalterung ist soweit, dass sie nur noch rein muss & die Vorderachse ist entrostet und hat die erste Schicht Farbe bekommen.


    Nachdem die Vorderachse raus war, habe ich den Vorderwagen mit Schnur und Maßband vermessen. Erstaunlicherweise ist da nicht viel verzogen, so dass sich alles in der Garage machen lässt. Beide Längsträger sind aus der Mittelachse lediglich 2mm zur Seite versetzt. Ich denke bei einer Starrachse hinten mit Panhardstab sind die 2mm ziemlich egal. Die versetzt es beim Einfedern weitaus mehr. Der kleine Anriss im rechten Innenkotflügel kommt nicht von einem Unfallschaden, sondern das Material darüber war schlichtweg durchgerostet..... wenn man will, kann man das als Glück bezeichnen ;)


    Dafür muss(te) ich an beide Längsträger dran. Links war er zwischen den Achsaufnahmen dünn gerostet & daher verformt. Das ließ sich recht einfach reparieren.

    Rechts ist einiges mehr zu machen. Da ist er auch zwischen den Achsaufnahmen durch, allerdings ja auch das Verbindungsstück zum Unterboden & wie sich beim Öffnen gezeigt hat auch der 'Deckel' des Trägers und ein Stück Bodenblech war auch so dünn, dass ich da keinen neuen Träger mehr dran ansetzen wollte.

    Heute habe ich es dann geschafft den neuen Trägeranschnitt anzupassen. Leider war das Teil als Überzugsblech gedacht & was anderes bekommt man nicht mehr. Ein Stück habe ich das zu große Blech gezogen bekommen. Am Ende musste ich den Träger dann unten trennen und das Material dorthin arbeiten & dann per Doppelschnitt raustrennen. Glücklicherweise liegt direkt darüber die originale Versteifung.

    Jetzt passt der zumindest & ich kann den die Tage einschweißen.


    Mittlerweile haben wir Kopien der schwedischen Originalpapiere für umgerechnet ~7 EUR bekommen.

    Unsere nette Dorfpolizistin hat eine diebstahlabfrage gemacht & uns bestätigt, dass das Auto nicht als gestohlen gemeldet ist.


    Als nächstes bekommen wir vom DEKRA Datenblattservice ein Datenblatt zum Fahrzeug, wo auch gleich der B20B Motor mit aufgeführt ist, anstatt des original verbauten B20A, den wir ja sowieso nicht mehr haben.

    Damit sollte sich das Auto dann auch abnehmen lassen, wenn wir einen netten Prüfer finden.





    Grüße,


    Sebastian

    Moin,


    ich hab mein 'Problem' jetzt etwas entschärft. Der ZZP geht nur noch bis 35° v.OT ab 90° Wassertemperatur nehme ich den ZZP schon leicht zurück & er läuft jetzt etwas fetter: Lambda 0,95 im Teillast & 0,90 unter Volllast bei ~34°C Außentemperatur


    Der Motor fühlt sich jetzt zwar etwas träger an, aber es bringt ja auch nix, wenn wenn ich das Gemisch so mager fahre, dass der optimale ZZP gar nicht erreicht werden kann weil das Material es nicht mitmacht.


    Grüße,


    Sebastian

    Wenn ich an die Konturdaten heran käme, würde ich selbst einen (oder mehrere) fräsen lassen, wahrscheinlich mit 2..3 kleinen Modifikationen wie einer Tropfkante auf der Auslassseite und einer Nut für eine Rundschnur, so dass man beim Öffnen nicht jedes Mal eine neue Dichtung braucht.


    Grüße,


    Sebastian

    Moin,


    bei meinem Schleppi ist der Ventildeckel chronisch undicht.

    Selbst mit einer neuen Korkdichtung kann man zusehen, wie sich im Betrieb abgasseitig ein Ölfilm bildet.


    An sich hab ich kein Problem den Ventildeckel mit Silikonmasse zu kleben, aber es ist auch keine Freude die Dichtmasse dann wieder abzukratzen, wenn man bspw. das Ventilspiel einstellen will.


    Gibt es für die Schlepphebelmotoren evtl. irgendwo Gummidichtungen?

    Ich hatte schon überlegt mir selbst was zu plotten, aber ganz einfach scheint das nicht...

    In der Vergangenheit hat ja auch der Eine oder Andere sich selbst Deckel konstruiert. Gibt es da evtl. CAD Daten von der Dichtfläche & vom Öleinfüllstutzen?



    Grüße,


    Sebastian

    Alles gut!

    Der Motor, den ich verbaut habe war ein Experiment. Der ist zwar seriennah, aber am Ende ist da einiges nach eigenem 'Gutdünken' und ein bisschen Lesen im Buch von Gerd Hack entstanden. Block gekürzt, Kolben gekürzt, kurzer Zahnriemen, Form der Ventiltaschen & Winkel der Quetschkante selbst überlegt, Kopfdichtung beschnitzt, Wasted Spark, frei bedüsbarer 2E3 Vergaser... Der Zündwinkel lag beim Schaden eher bei 37..38°. Stellenweise läuft der Motor unter Volllast bei Lambda 1.


    Eigentlich sollte der ZZP auch 2 ° später liegen...hab da aber irgendwas beim Schreiben falsch gemacht & nicht noch einmal kontrolliert. Nach dem Tausch des Thermostaten hatte ich die Temperaturkompensation leicht angepasst, damit der ZZP im Arbeitsbereich möglichst wenig von der Wassertemperatur abhängt, vorher hat man das beim Fahren leicht gemerkt & die Temperatur hat sich auch nicht so schön stabilisiert (Frühzündung --> mehr Wärme im Kopf--> Temperatur steigt... und beim Cruisen auf der Landstrasse blieb mir der Motor aber mitunter zu kalt).


    Leider hat der Motor kurz vor dem Schaden einfach zu viel Spaß gemacht & ich hab den fröhlich im vierten auf der BAB ein paar mal durchbeschleunigt.


    Klar geht dabei auch was kaputt... so what...


    Grüße,


    Sebastian

    So stand es bei der Ajusa ZKD. Mit 60Nm ist die Schraube sicher noch nicht im plastischen Bereich.

    Das nochmalige Lösen & anschließend wieder anziehen kenne ich von anderen ZKDs aber auch. Ich denke das hat was mit der nicht klar bestimmbaren Gewindereibung bei x Jahre alten Blöcken mit schlecht gereinigten Gewinden zu tun.


    Jetzt habe ich wieder eine 08/15 Dichtung drin. Am Kopf hatte ich nach dem Ausbau nochmals das Haarlineal. Da war alles i.O.


    Grüße,


    Sebastian