Mc Fly Domlager

  • Servus Digijet,


    die wollte ich mir schon fast kaufen, allerdings fand ich die Unterhaltung mit Klaus etwas schwierig und ist dann daran gescheitert, dass ich kein PayPal habe.


    Mittlerweile tendiere ich aber eher zu den Wellems Domlager, da diese eine Gummiunterlage zwischen Lager und Karosserie haben. Das finde ich jetzt für meine Bedürfnisse etwas besser.

    Alle anderen Lager die ich mittlerweile gefunden hab werden direkt mit dem Dom verbunden. Wenn ich eine abgerockte Karosserie hätte und damit Motorsport betreiben möchte, würde ich auch solche Lager verwenden.


    Am liebsten eben die vom Christian mit einem vernüftigen Fluro Lager und größerem Verstellbereich.


    Vielleicht ergibt sich ja noch was, trotzdem danke für den Hinweis.


    Grüße


    Bernd

  • Moin...


    wer McFly Lager hat, der behält sie.


    Wellems ist leider nicht wirklich vergleichbar. Ich habe unzählige davon verbaut und hab dem Rainer auch ab und an Verbesserungspotentiale aufgezeigt. Ursprünglich wurden die auch mit Bohrungen am Dom verschraubt und die Klemmung war quasi mein Vorschlag.


    Rainer verwendet Lager, die nicht wirklich gut für axiale Last geeignet sind. Zumindest war das bei den Lagern so, die ich vor etlichen Jahren bei ihm eingekauft habe. Das führt dazu, dass sich die Kolbenstange im Lager dreht und nicht die Lager-Kugel.

    Das mit dem Gummi ist nett gemeint, aber für die Füße.

    Zum einen kannst du das auch bei anderen lagern mit dazwischen packen (selber schneiden), aber wichtiger ist eigentlich, dass die Form des Lagergehäuses gut der Domkontur entspricht. Das hat richtig gut nur Salzmann ungesetzt....


    Digijet



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    (A. Einstein)

  • Vielen Dank Polomann, die Lager hatte ich noch nicht auf dem Schirm. Ist der Anbieter nicht auch hier vertreten?

    Ich hab noch keine praktische Erfahrungen mit den Wellems Teilen, sehe nur, dass die hier einige fahren.

    Die Salzmann Lager hab ich selber noch hier liegen, allerdings schon mit ein paar km. Ich dachte mir, wenn schon ein neues Fahrwerk dann auch neue Domlager. :]

    Grüße

    Bernd

  • Hier siehste wie die von TK beim Golf aussehen.

    Da werden die vom Polo gleich sein.


    Aber wenn man mal recht bedenkt, die kleinen Gummiringe der Salzmänner sind nach dem anziehen sicher auch platt und wirkungslos.Macht also im Endeffekt keinen Unterschied

  • Ich bin gerade im Email Kontakt mit TK-Motorsport und die verwenden keine Gummiunterlage für die Befestigung im Dom.

    Hab mir jetzt einen Satz bestellt, könnte euch da mehr sagen wenn die Teile da sind.

    Die verwendeten Lager sind Hirschann Rennsportlager, falls das einer wissen möchte ;-)

    Grüße

    Bernd

    Übrigens, danke hier nochmal an Dani für deine Infos :)

  • Das innere Lager ist sicherlich ein "Uniballlager", welches in dem Aluminiumtopf seinen Halt findet, gibt es auch von Fluro, FAG etc. - ähnlich wie an den Lagern von z.B. den G40-Querlenkern oder Spurstangen...

    Dennnoch würde mich mal interessieren, wie so ein Domlagersitz an der Karrosse dann nach längerer Zeit aussieht, der direkt mit dem Alu Kontakt hatte und das Auto auch öfters bei Nässe gefahren wurde.

    Wäre interessant wenn dazu mal jemand was berichten könnte....

    Ist an der Kontaktstelle dann Passungsrost erkennbar (?), da sich im Fahrbetrieb sicherlich mit der Zeit die Grundierung abscheuert (Vibrationen) und dann bei Kontakt der verschiedenen Metalle, welche in der elektrochem. Spannungsreihe ca. 1,2V auseinander "liegen" und dem vorhandensein des Elektrolyten "Wasser" dann eine Batterie ergibt - wenn man es ganz genau nimmt!

    Kommt hier sicherlich auf einen exakten Sitz im Dom der Karrosse an, denke ich mal - also daß die Geometrie im Alulagersitz möglichst exakt abgebildet wurde.

    Denke, neben den verbauten Lagen (Eignung der Aufnahme der auftretenden Kräfte - in erster Linie wohl axial) ist das neben dem verwendeten Alu hinsichtlich dessen Festigkeit und Seewasserbeständigkeit hier ausschlaggebend.

    Bin auch am Überlegen, mir solche Alulager zu verbauen...

    In der Serie ist sicherlich nicht ohne Grund (auch der Härte wegen) eine gummierte Zwischenlage am Topf des Federbeinlagers verbaut.


    MfG wolfi66x

  • Ich glaube nicht das da was vibriert.

    Und wenn würde das sicher ewig dauern bis da was durchgeschuffelt ist.

    Der Lackaufbau im Dom besteht ja mindestens aus Grundierung und Phosphatierung.

    Wenn das Lager vibriert,verstellt sich das auch.Deswegen bin ich auch kein Freund der Gummiunterlagen.Die, je nach Bauart, drei-vier Imbusschrauben ,sorgen mit ihrer Vorspannung ja dafür das sich das Domlager nicht im Dom verdreht.Wenn da nun ne Gummischeibe dazwischen hängt,wird es über kurz oder lang immer dazu kommen das die Vorspannung,mindestens kurzzeitig, verringert ist und sich das verstellt.

  • Vibrieren im eigentlichen Sinn darf da natürlich nichts. Die Gummizwischenlage kann neben einer Dämpfung und dem Ausschluß des direkten Kontaktes der beiden verschiedenartigen Metalle (s.o.) durchaus auch den Sinn haben, daß wenn man die Bauteile dann zusammenzieht sich die Form entsprechend "geben" und damit dem Dom anpassen kann und dadurch auch eine gewisse federnde montagebedingte Verspannkraft erzeugt werden kann.

    Mich würden mal ganz konket die Infos von Leuten hierzu interessieren, welche solche Lager schon einige Zeit verbaut und das Auto auch gut bewegt haben und das durchaus auch bei Nässe!

    Welche könnt Ihr empfehlen, die auch gut im Dom sitzen, also der Aufnahmetopf von der Geometrie her hier gut gearbeitet ist, neben dem Einsatz eines tauglichen Lagers!


    MfG wolfi66x

  • Hallo,


    wenn es um Langzeit-Erfahrung geht, kann ich positiv von vielen Jahren und vielen 10.000km mit Salzmann und Wellems Lagern berichten.


    Dabei ist bei den Wellems-Lagern weniger das Gehäusematerial und dessen Geometrie ein Problem als die Wahl des Lagers an sich, was zumindest bei alten Versionen nicht auf eine hohe statische Axiallast ausgelegt ist.


    Die Geometrie der ersten Generation Salzmann-Lager mit nur einem Dichtring in einer Nut gepaart mit dem Befestigungskonzept der Lager von Wellems und McFly und einem gescheiten Motorsport Lager-Element wäre für mich der Königsweg.


    Wenn das ganze kraft- und formschlüssig montiert ist, bewegt sich da auch nichts und wenn zudem Farbe dazwischen ist, entsteht auch keine merkliche Kontaktkorrosion.


    Die nötige Elastizität bieten Feder und Dämpfer gepaart mit der Drehbewegung des Lagerelements. Das Domlagergehäuse muss keine Bewegung zulassen.


    Dass in der Serie hier elastische Materialen eingesetzt werden, ist einzig dem Komfort und der Reduzierung der Körperschall-Übertragung geschuldet und soll im Falle eines Durchschlagens des Federbeins den Energieeintrag in den Dom abmildern. Ein gutes Fahrwerk schlägt aber nicht durch....


    Just my 2 Cent....


    Digijet



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